Kläger: Veit Schmidt, für sich und seine Frau Anna Maria, zu Hamburg, Beklagter: Georg Sobihart, dänischer Oberst, zu Altona, Nebenbeklagter: der Rat der Stadt Hamburg, Prozessvertreter: Dr. Jonas Eucharius Erhardt, Dr. Paul Gambs, Streitgegenstand: Streit um die Beleidigung des Georg Sobihart durch Anna Maria Schmidt, u m den Arrest der Anna Maria Schmidt und ihrer Güter und um ihre Verurteilung zu einem Widerruf und zur Bezahlung von Schadensersatz
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Kläger: Veit Schmidt, für sich und seine Frau Anna Maria, zu Hamburg, Beklagter: Georg Sobihart, dänischer Oberst, zu Altona, Nebenbeklagter: der Rat der Stadt Hamburg, Prozessvertreter: Dr. Jonas Eucharius Erhardt, Dr. Paul Gambs, Streitgegenstand: Streit um die Beleidigung des Georg Sobihart durch Anna Maria Schmidt, u m den Arrest der Anna Maria Schmidt und ihrer Güter und um ihre Verurteilung zu einem Widerruf und zur Bezahlung von Schadensersatz
LASH, Abt. 390 Nr. 471
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1652-1656
Enthält: Rat der Stadt Hamburg 1652, RKG 1653-1656; Quittung über die Bezahlung von Schulden des Georg Sobihart 1650, "Mortifikation" der entsprechenden Schuldverschreibung, Zeugenaussagen 1651-1621, Auszüge aus dem entsprechenden Hamburger Stadtbuch über Veit Schmidts Erbe auf dem Burstah und über die Vorbesitzer (Q 32; Acta priora, Q 8, Beilagen); Aktenstücke aus dem Streit vor dem Pinneberger Amtsgericht 1651-1652; Bescheinigung des Hamburger Rats 1652 (Q 37); Gutachten der Juristen-Fakultät Rostock 1650, 1652 (Q 29, 40)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:01 MEZ