47/7 [fol. 331]: 1775 April 27 (Senatsprotokoll)
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 55
Enthält: Anwesend: Prorektor Schott; Kanzler Reuss; Cotta; Sartorius; Tafinger; Kapff; Hofacker; Breyer; Jaeger; Sigwart; Storr; Kies; Ploucquet. Accessit: Hoffmann jun.; Baur; Uhland.; 1.) Eingang der Limitation und Genehmigung der Risse (für das Univ. Haus) durch den Hz. Änderung der Risse nach dem Gutachten der Baudeputation. [UAT 47/7, Bl. 331]; 2.) Beginn der Renovierungsarbeiten in der Bibliothek. [UAT 47/7, Bl. 331]; 3.) Reduktion der hälftigen Weinbesoldungen in Geld für das Jahr 1771/72 von 45 fl bis 40 fl. [UAT 47/7, Bl. 331']; 4.) Nachsuchung im Archiv wegen erbetener Erhöhung der Hauszinsen der Senatoren; Unterscheidung zwischen Bewohnern von Univ.-Häusern und Empfängern von Hauszinsen. [UAT 47/7, Bl. 332]; 5.) Abfassung eines Berichts durch den Syndicus wegen geplanter Errichtung eines weiteren Auditoriums zwischen dem Auditorium Juridicum und dem Auditorium Philosophicum. [UAT 47/7, Bl. 332]; 6.) Zurateziehung der Baudeputation wegen der Verblendung des Eingangs des Fakultäts-Hauses. (Geh. Rat Hoffmann sen., Condeputatus bei der Baudeputation). [UAT 47/7, Bl. 332']; 7.) Subhastation und Versteigerung der Effekten und Bücher der unter Hinterlassung von Schulden von der Univ. entwichenen Studd. Landbeck und Baumgärtner. Separierung der Baumgärtnerischen Bücher. [UAT 47/7, Bl. 332']; 8.) Verweigerung des weiteren Gratials an die Kommune Sonderbuch für den Kirchenbau. [UAT 47/7, Bl. 333]; 9.) Bitte des Ernst Philipp Friedrich Schmid um Erhöhung seines Fabrischen Stipendiums (D. Hoffmann sen., Administrator). [UAT 47/7, Bl. 333]; 10.) Bitte des Kandidaten Brecht wegen Tod seines Vaters in Gomaringen um Rezeption in das Stipendium Fabrianum ex capite familiae sowie um ein Stipendium vagum ex capite egestatis. [UAT 47/7, Bl. 333]; 11.) Reichung von 3 fl aus dem Lazarett an Joseph Gottlieb Recker, Famulus Stipendii, als Beitrag zum Sumptus Studiorum. [UAT 47/7, Bl. 333]; 12.) Reichung eines Gratials von 2 fl an Johann Jakob Schuhmacher, gewesener Herrendiener, für seine Badekur. [UAT 47/7, Bl. 333']; 13.) Reichung von 10 fl aus dem Lazarett an die verwitwete Pfarrerin Bachmeister in Mössingen auf Empfehlung von Prof. Kapff. [UAT 47/7, Bl. 333']; 14.) Reichung eines Gratials von 1 fl aus dem Lazarett an Christina Regina Pfeiffer, ledig. [UAT 47/7, Bl. 333']; 15.) Zahlung eines Supplements von 60 fl aus dem Lazarett an den Fiscus Prorektoralis. [UAT 47/7, Bl. 333']; 16.) Noch kein Eingang einer Mitteilung über die Ankunft des Herzogs zur Disputation des Prof. Storr. [UAT 47/7, Bl. 333']
Akte
Acta Senatus, Bd. 55
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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- 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) (Gliederung)
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