AUSSTELLER: Aufsichtsrat, Direktion, Filialen der Rheinischen Kreditbank.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Nr. 421
R 7701; B 264.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Baden, Sammlung 1995: Dedikationen
Baden, Sammlung 1995: Dedikationen >> 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise >> 2.1. Jubiläen und andere Ereignisse des großherzoglichen Hauses >> 2.1.9. Siebzigster Geburtstag Großherzog Friedrichs I. und vierzigjähriges Thronjubiläum
09.1896, Mannheim, u.a.
ADRESSE: Pergament, 2 Bl. mit Pallium in weißes Seidenband eingehängt, Druck, 45,5 x 34 cm (Pallium: 46,5 x 36 cm). Schwarzer Schriftblock mit doppelzeiliger Anrede (fett), großformatige Lettern mit roten Anfangsbuchstaben; rotes gotisches M als Initiale.
KÜNSTLER: Max Hahn & Comp. Hofbuchdruckerei.
TEXT: Glückwünsche auch zum 40. Hochzeitstag des Großherzogspaares; 22 Unterschriften.
MAPPE: Dunkelbraunes Leder auf Holz, Metall-/Emaillebeschläge, 50,5 x 38,5 x 4 cm. Vorderdeckel mit geschrägten Kanten, reliefiert: in einem dreifach getreppt gewulsteten rechteckigen Innenrahmen (6,5 cm) eine tiefliegende 4 cm breite Innenbordüre mit Bouquet- und Volutenmotiven goldgeprägt. Das tieferliegende Innenfeld kassettenartig blind-, an den Netzknoten mit Sternen goldgeprägt. Darin ein von mehreren getreppten, gold- und blindgeprägten ovalen, an den Scheitelpunkten eckigen Innenrahmen gebildetes, tiefliegendes Mittelfeld; in dessen Zentrum eine reliefierte, feuervergoldete Metallapplikation, das emaillierte Mannheimer Stadtwappen (11 x 16 cm) umgeben von Blüten, Blättern und bärtigen Masken (Hohlguß ?); darunter ein silbernes Schriftband mit dem Namen des Austellers und dem Geburtstagsdatum. An den Ecken des Vorderdeckels feuervergoldete, reliefierte Eckbeschläge (11,5 cm Winkellänge): umgeben von einem Dekor nach Art von Rocaille und gehörnten Masken leicht gewölbte, ovale Emaille-Wappen von Karlsruhe, Freiburg, Heidelberg und Konstanz , den Städten der Bankfilialen. Hinterdeckel flacher reliefiert: auf einen 2 cm breiten gold- und blindgeprägten wulstigen Außenrahmen folgt ein tiefer liegender 5 cm breiter Innenrahmen, der mit Zickzackband und Neo-Renaissance-Bordüre (Blätter- und geometrisierte Ranken ?) blindgeprägt ist. Das tiefliegende hochrechteckige Mittelfeld mit leicht konkav gerundeten inneren Ecken linear und mit Blattranken fein goldgeprägt eingefaßt und mit Blumenbouquets (schräger Rapport) blindgeprägt. An den inneren Ecken halbkugelförmige Auflageknöpfe, umgeben von Blattdekor (feuervergoldeter Hohlguß, Durchmesser 4,5 cm).
WERKSTATT: Eduard Scholl, Durlach.
KÜNSTLER: Max Hahn & Comp. Hofbuchdruckerei.
TEXT: Glückwünsche auch zum 40. Hochzeitstag des Großherzogspaares; 22 Unterschriften.
MAPPE: Dunkelbraunes Leder auf Holz, Metall-/Emaillebeschläge, 50,5 x 38,5 x 4 cm. Vorderdeckel mit geschrägten Kanten, reliefiert: in einem dreifach getreppt gewulsteten rechteckigen Innenrahmen (6,5 cm) eine tiefliegende 4 cm breite Innenbordüre mit Bouquet- und Volutenmotiven goldgeprägt. Das tieferliegende Innenfeld kassettenartig blind-, an den Netzknoten mit Sternen goldgeprägt. Darin ein von mehreren getreppten, gold- und blindgeprägten ovalen, an den Scheitelpunkten eckigen Innenrahmen gebildetes, tiefliegendes Mittelfeld; in dessen Zentrum eine reliefierte, feuervergoldete Metallapplikation, das emaillierte Mannheimer Stadtwappen (11 x 16 cm) umgeben von Blüten, Blättern und bärtigen Masken (Hohlguß ?); darunter ein silbernes Schriftband mit dem Namen des Austellers und dem Geburtstagsdatum. An den Ecken des Vorderdeckels feuervergoldete, reliefierte Eckbeschläge (11,5 cm Winkellänge): umgeben von einem Dekor nach Art von Rocaille und gehörnten Masken leicht gewölbte, ovale Emaille-Wappen von Karlsruhe, Freiburg, Heidelberg und Konstanz , den Städten der Bankfilialen. Hinterdeckel flacher reliefiert: auf einen 2 cm breiten gold- und blindgeprägten wulstigen Außenrahmen folgt ein tiefer liegender 5 cm breiter Innenrahmen, der mit Zickzackband und Neo-Renaissance-Bordüre (Blätter- und geometrisierte Ranken ?) blindgeprägt ist. Das tiefliegende hochrechteckige Mittelfeld mit leicht konkav gerundeten inneren Ecken linear und mit Blattranken fein goldgeprägt eingefaßt und mit Blumenbouquets (schräger Rapport) blindgeprägt. An den inneren Ecken halbkugelförmige Auflageknöpfe, umgeben von Blattdekor (feuervergoldeter Hohlguß, Durchmesser 4,5 cm).
WERKSTATT: Eduard Scholl, Durlach.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:02 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Großherzogliches Haus (Tektonik)
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- Baden, Sammlung 1995: Dedikationen (Bestand)
- 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise (Gliederung)
- 2.1. Jubiläen und andere Ereignisse des großherzoglichen Hauses (Gliederung)
- 2.1.9. Siebzigster Geburtstag Großherzog Friedrichs I. und vierzigjähriges Thronjubiläum (Gliederung)