Gliederung
Best. 311 Rheinisch-Bergischer Kalender Rheinisch-Bergischer Kalender
Rheinisch-Bergischer Kalender
Liebe Leserinnen und Leser! Dem Verlag wie der Redaktionsleitung und den zahlreichen Autorinnen und Autoren ist Respekt auszusprechen. Sie wagen einen mutigen Schritt: Ein bekanntes Produkt zu verändern und zwar so, dass es sofort wiederzuerkennen ist. Legt man alle 85 - in Worten fünf undachtzig! - Ausgaben des RheinischBergischen Kalenders nebeneinander, die seit 1920 erschienen sind, wird der Prozess, sich konstant um jeweils zeit genössische Antworten zu bemühen, deutlich. Themenschwerpunkte verändern sich und die rasante Entwicklung in der Drucktechnik macht seit einigen Jahren den Einsatz farbiger Abbildungen auf allen Seiten selbstverständlich. Das 86. Jahrbuch möchte heutige Lese- und Sehgewohnheiten berücksichtigen, ohne die traditionellen Grundstrukturen aufzugeben. Frau Karin Grunewald als neue verantwortliche Redakteurin, ihrem Autorenteam und dem Verlag ist zu wünschen, dass ihr Experiment gelingt, die treue Leserschaft dies mit Wohlwollen aufnimmt, und das aktuelle „Outfit" zahlreiche weitere Neugierige, Wissbegierige, Heimat- und Geschichtsinteressierte gewinnt. Ich bedanke mich bei allen, die bei der Entstehung dieser Ausgabe mitgewirkt und sie unterstützt haben. Mein Dank gilt besonders den Förderinnen und Förderern des Rheinisch-Bergischen Kalenders. Ihr Dr. Hermann-Josef Tebroke Landrat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:04 MEZ