VIII,1 Die katholischen Vereine in ihrer Gesamtheit
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9501, Ohne Signatur
A030
9501 Widerstand und Verfolgung
Widerstand und Verfolgung >> 01.08. Katholische Vereine insgesamt
ohne Datum
Enthält: (enthält Auszüge aus einem undatierten Leitheft des Reichssicherheitshauptdienstes über "Katholische Verbände bzw. Vereinen, den Bericht des Oberpräsidenten der Rheinprovinz an den Preuß. Innenminister von: 6. 11. 1933 über die "Anwendung des Reichskonkordats auf katholische Organisationen", die Meldung des Gestapo Berlin an die Reichskanzlei vom 9. 2. 1934 über verstärkte Aktivitäten katholischer Verbände, den am 4. 5. 1934 ergangenen Appell des Kölner Generalvikariats an die Mitglieder der katholischen Berufs- und Standesvereine, ihren religiös-kirchlichen Organisationen die Treue zu halten, Bill 15. 5. 1934 erlassene Weisungen des Oberpräsidenten der Rheinprovinz an die Regierungspräsidenten über das Auftreten konfessioneller Verbände bei kirchlichen Veranstaltungen, den sm 4. 6. 1934 erfolgten Protest des Kölner Generalvikars beim Kölner Regierungspräsidenten gegen dessen Anordnungen über das Auftreten konfessioneller Jugend- und Standesorganisationen, den Bericht des Oberpräsidenten der Rheinprovinz an den Preußischen Innenminister über Unklarheiten der Rechtslage zwischen dem Staat und den katholischen Verbänden vom 22. 6. 1934 mit dem Entwurf einer Polizeiverordnung über die Betätigung konfessioneller Organisationen, zuletzt die Verfügung der Gestapoleitstelle Köln zu "Veranstaltungen konfessioneller Vereine und Verbände" vom 5. 10. 1936)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.11.2028, 15:19 MEZ