Gumprecht von Alpen, Vogt zu Köln, Gumprecht, Gerhard und Rutger, seine Söhne, erklären, ihre Streitsache mit Ritter Arnold von Alpen und dessen Söhnen dem Ausspruche des Erzbischofs Friedrich von Köln unterwerfen zu wollen, wenn Arnold, nachdem er, Gumprecht, aus dem Gefängnis des Erzbischofs entlassen sein werde, binnen einem Monate auf dieses Verfahren eingehen werde; sonst soll es wie früher bleiben und jeder den anderen angreifen. D. 1378, Samstag nach Peters ad vinc. Abend.
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Gumprecht von Alpen, Vogt zu Köln, Gumprecht, Gerhard und Rutger, seine Söhne, erklären, ihre Streitsache mit Ritter Arnold von Alpen und dessen Söhnen dem Ausspruche des Erzbischofs Friedrich von Köln unterwerfen zu wollen, wenn Arnold, nachdem er, Gumprecht, aus dem Gefängnis des Erzbischofs entlassen sein werde, binnen einem Monate auf dieses Verfahren eingehen werde; sonst soll es wie früher bleiben und jeder den anderen angreifen. D. 1378, Samstag nach Peters ad vinc. Abend.
AA 0571, I 12
AA 0571 Herrschaft Alpen, Urkunden (AA 0571)
Herrschaft Alpen, Urkunden (AA 0571) >> 1. Urkunden >> 1.1. Alpen I
1378 Juli 31
Diverse Registraturbildner
Vermerke: Mit 3 Siegeln
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:09 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.3. Herrschaften (Tektonik)
- 1.3.1. A - M (Tektonik)
- 1.3.1.2. Alpen (Tektonik)
- Alpen, Urkunden AA 0571 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)
- 1.1. Alpen I (Gliederung)