Angelegenheiten der Grunduntertanen des Klosters Kühbach
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Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen, BayHStA, Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 4420
KL Fasz. 302 Nr. 9
Zusatzklassifikation: Kühbach (Lkr. Aichach-Friedberg): Benediktinerinnenkloster
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen >> 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) >> 3.59. Kühbach (Benediktinerinnen) >> 3.59.1. Klosterseparat / Landesdirektion (1802-1808) >> 3.59.1.4. Reichnisse und Untertanensachen
1803 März 30 - 1805 Juli 14
Enthält:
Überlassung von Saatgetreide an den Bauern Mathias Burghart in Eisingersdorf (Nr. 1); Bitte des Joseph Eschmann, Posthalter in Aichach, um käufliche Überlassung des Grundeigentums an seinem Gütl in Ecknach (Nr. 2); Hofübergabe des Georg Schmauß in Untermauerbach an seinen Sohn (Nr. 3); Bitte des Johann Ludl, Achtelgütler in Hollenbach (Nr. 4), des Thomas Marquard, Bauer in Ecknach (Nr. 5) und des Mathias Kreppmayr, Bauer in Untermauerbach (Nr. 7), um Consensus ad hypothecandum; Bitte des Stephan Plöckl, Bauer in Habertshausen, um Erlaubnis zum Verkauf eines Teils seiner Gründe (Nr. 6); lnkamerierung der im Rentamt Neuburg entlegenen Untertanen des Klosters Kühbach (Nr. 8); Bitte des Müllers Franz Demel in Weilach um einen Grundbuchextrakt (Nr. 9)
Die Nummern sind mit Rotstift auf dem jeweils ersten Produkt eines jeden Vorgangs vermerkt. Sie beziehen sich auf Rubrik IV des Aktenverzeichnisses in Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 4430.
44 Bl.
Überlassung von Saatgetreide an den Bauern Mathias Burghart in Eisingersdorf (Nr. 1); Bitte des Joseph Eschmann, Posthalter in Aichach, um käufliche Überlassung des Grundeigentums an seinem Gütl in Ecknach (Nr. 2); Hofübergabe des Georg Schmauß in Untermauerbach an seinen Sohn (Nr. 3); Bitte des Johann Ludl, Achtelgütler in Hollenbach (Nr. 4), des Thomas Marquard, Bauer in Ecknach (Nr. 5) und des Mathias Kreppmayr, Bauer in Untermauerbach (Nr. 7), um Consensus ad hypothecandum; Bitte des Stephan Plöckl, Bauer in Habertshausen, um Erlaubnis zum Verkauf eines Teils seiner Gründe (Nr. 6); lnkamerierung der im Rentamt Neuburg entlegenen Untertanen des Klosters Kühbach (Nr. 8); Bitte des Müllers Franz Demel in Weilach um einen Grundbuchextrakt (Nr. 9)
Die Nummern sind mit Rotstift auf dem jeweils ersten Produkt eines jeden Vorgangs vermerkt. Sie beziehen sich auf Rubrik IV des Aktenverzeichnisses in Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 4430.
44 Bl.
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Amtsbücher / Akten
Medium: A = Analoges Archivalie
Burghart: Mathias, Bauer in Eisingersdorf
Demel: Franz, Müller in Weilach
Eschmann: Joseph, Posthalter in Aichach
Kreppmayr: Mathias, Bauer in Untermauerbach
Ludl: Johann, Achtelgütler in Hollenbach
Marquard: Thomas, Bauer in Ecknach
Plöckl: Stephan, Bauer in Habertshausen
Schmauß: Georg, Bauer in Untermauerbach
Ecknach (St. u. Lkr. Aichach): Gütl d. Joseph Eschmann
Neuburg a. d. Donau (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen), Rentamt: Klosteruntertanen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.2 Kurbayern (Tektonik)
- Landesdirektion (Tektonik)
- Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen (Bestand)
- 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) (Gliederung)
- 3.59. Kühbach (Benediktinerinnen) (Gliederung)
- 3.59.1. Klosterseparat / Landesdirektion (1802-1808) (Gliederung)
- 3.59.1.4. Reichnisse und Untertanensachen (Gliederung)