Strafsachen , Bd. 2
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50018 Landratsamt Hoyerswerda, Nr. 752 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50018 Landratsamt Hoyerswerda
50018 Landratsamt Hoyerswerda >> 04 Justizangelegenheiten
1936 - 1944
Enthält u. a.: Gendarmerie Berichte über: Hermann Wierick, Max Wierick aus Burgneudorf und Erich Krautz aus Spreewitz wegen Beleidigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt und wegen Gebrauch der Schusswaffe.- Friedrich Zühlke aus Frauendorf wegen Verleitung männlicher Jugendlichen und anderer männlichen Personen zu homosexuellen Handlungen.- Albert Balkner aus Laubusch wegen Beleidigung.- Sabotage im Steinbruch Dubring (Zeitungsartikel).- Willi und Marie Rädisch aus Lohsa wegen Vorbereitung zum Hochverrat.- Urteil des Strafsenats des Kammergerichts Berlin für Hermann Walter aus Leippe wegen Wehrkraftzersetzung (Abschrift).- Paul Wohlfart aus Laubusch wegen angeblich unsittlichen Handlungen an Schulmädchen.- Georg Arlt aus Dörgenhausen, Georg Urban aus Hoyerswerda, Walter Kern aus Hoyerswerda, Ewald Kern aus Hoyerswerda, Otto Beetz aus Hoyerswerda und Franz Mariniak aus Michalken wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung (Teilnahme an einer Schlägerei im Gasthaus "Zum Adler" Dörgenhausen).- Siegfried Freiherr von Richthofen aus Merzdorf wegen Betruges und Beleidigung.- Alwin Lindner aus Dresden wegen Diebstahls.- Fahndung nach Anna Spengler aus Obernitz [Obrnice, Tschechien] wegen Mordes.- Meldung zur Reichskriminalstatistik des Jahres 1937.- Josef Hajduk aus Hoyerswerda, Vorverfahren für Verhängung einer Ordnungsstrafe.- Alfred Nevoigt aus Groß Partwitz wegen Ausübung groben Unfugs.- Großfahndung in Schlesien wegen Verdacht des Mordes und der Vergewaltigung an Rita Bartsch.- Karl Reitz aus Hamburg wegen Spielbetrugs.- Hermann Petzer aus Hoyerswerda wegen Körperverletzung.- Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Bürgermeister Bautz aus Hoyerswerda.- Johann Oko aus Görlitz wegen Sittlichkeitsverbrechens.- Otto Urban aus Hoyerswerda wegen gemeinschaftlichen schweren Diebstahls.- Gnadengesuch Walter Friedrich aus Bernsdorf.- Wilhelm Janke aus Wiednitz, Ernst Sacher aus Bernsdorf, Willi Ziesche aus Grünewald [Sella] Johann Mikwausch und Nikolaus Dittrich aus Wittichenau wegen Übertretung der viehseuchenpoilzeilichen Anordnungen.- Kurt Kreis wegen Sachbeschädigung.- Michael Strzelbicki aus Liebegast wegen Passvergehen, Desertion und Diebstahls.- Antrag auf Erteilung der Aufenthaltserlaubnis für einen Ausländer für Michael Strzelbicki.- Marie Strzelbicki aus Liebegast wegen Diebstahls.- Kurt Gebauer aus Hoyerswerda wegen ungekennzeichneter Eier.- Tätigkeitsbericht der Ortspolizeibehörde Wittichenau.- Max Stober aus Groß Weidau wegen fortgesetzten Betruges im strafschärfenden Rückfalle.- Alois Dirschke aus Liegnitz wegen Spionageverdachts und Betruges.- Verkehrsunfall in Seidewinkel Paul Jahn aus Seidewinkel und August Delan aus Bergen mit Skizze.- Strafbefehl gegen August Delan aus Bergen wegen Gefährdung des Verkehrs.
darin: : 1 Skizze.
darin: : 1 Skizze.
Landratsamt Hoyerswerda
Akten
Gesperrt bis: 2023-12-31
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 14:57 MEZ