Mergard Cresse und Mergard Scherph von Tauberbischofsheim (Bischofsheim), Klausnerinnen in der Klause St. Georg in Würzburg, schenken Abt und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg eine Hufe mit ihren Zugehörungen in Dorf und Gemarkung Gaubüttelbrunn (Butelbrunnen), die derzeit Heinrich Thenzer bewirtschaftet, sowie eine kleine Hufe mit ihren Zugehörungen in Dorf und Gemarkung Sulzdorf, die derzeit Walter Herzog bewirtschaftet. Sie behalten sich auf Lebenszeit das Nutzungsrecht vor. Dafür soll ihnen das Kloster jedes Jahr 12 Malter Getreide auf seine Kosten nach Würzburg liefern. Stirbt eine der Schenkerinnen, dann ermäßigt sich dieser Zins um 2 Malter. Sind beide Schenkerinnen verstorben, ist das Kloster von der Lieferung des Zinses befreit. Für den Fall der Säumnis unterwerfen sich Abt und Konvent der Gerichtsbarkeit des Offizials der Würzburger Kurie, der dann mit Kirchenstrafen gegen sie vorgehen kann. Zeugen: Der Prior Dietrich, der Spitalmeister Herold, der Speisemeister Siegfried, der Cellerar Heinrich von Waltershausen, der Kaplan Eberhard von Maßbach, der Obleimeister Heinrich Taprot (Thaprat) und viele andere. Datum 1314 decimoseptimo kalendas decembris. Aussteller: Mergard Cresse und Mergard Scherpf. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Mergard Cresse und Mergard Scherph von Tauberbischofsheim (Bischofsheim), Klausnerinnen in der Klause St. Georg in Würzburg, schenken Abt und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg eine Hufe mit ihren Zugehörungen in Dorf und Gemarkung Gaubüttelbrunn (Butelbrunnen), die derzeit Heinrich Thenzer bewirtschaftet, sowie eine kleine Hufe mit ihren Zugehörungen in Dorf und Gemarkung Sulzdorf, die derzeit Walter Herzog bewirtschaftet. Sie behalten sich auf Lebenszeit das Nutzungsrecht vor. Dafür soll ihnen das Kloster jedes Jahr 12 Malter Getreide auf seine Kosten nach Würzburg liefern. Stirbt eine der Schenkerinnen, dann ermäßigt sich dieser Zins um 2 Malter. Sind beide Schenkerinnen verstorben, ist das Kloster von der Lieferung des Zinses befreit. Für den Fall der Säumnis unterwerfen sich Abt und Konvent der Gerichtsbarkeit des Offizials der Würzburger Kurie, der dann mit Kirchenstrafen gegen sie vorgehen kann. Zeugen: Der Prior Dietrich, der Spitalmeister Herold, der Speisemeister Siegfried, der Cellerar Heinrich von Waltershausen, der Kaplan Eberhard von Maßbach, der Obleimeister Heinrich Taprot (Thaprat) und viele andere. Datum 1314 decimoseptimo kalendas decembris. Aussteller: Mergard Cresse und Mergard Scherpf. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 130
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 100; Würzburger Urkunden 6825
Registratursignatur/AZ: T (15. Jh.); 6 (16. Jh.); 1164 (18. Jh.); F 2 x 9 (18. Jh.); § 1 n 1 (18. Jh.); L 28 III N 1 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1314 November 15
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 1, Nr. 372 S. 429f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (14./15. u. 16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Offizial; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 2: Kloster St. Stephan, Abt; an Pergamentstreifen anhängend, besch. S 3: Kloster St. Stephan, Konvent; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 1, Nr. 372 S. 429f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (14./15. u. 16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Offizial; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 2: Kloster St. Stephan, Abt; an Pergamentstreifen anhängend, besch. S 3: Kloster St. Stephan, Konvent; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Cresse, Mergard, Würzburg, Klause St. Georg, Klausnerin
Scherph Mergard, Würzburg, Klause St. Georg, Klausnerin
Thenzer, Heinrich, Gaubüttelbrunn
Herzog, Walter, Sulzdorf
Dietrich, Würzburg, Kloster St. Stephan, Prior
Herold, Würzburg, Kloster St. Stephan, Spitalmeister
Siegfried, Würzburg, Kloster St. Stephan, Speisemeister
Waltershausen, Heinrich von, Würzburg, Kloster St. Stephan, Cellerar
Maßbach, Eberhard von, Würzburg, Kloster St. Stephan, Kaplan
Taprot, Heinrich, Würzburg, Kloster St. Stephan, Obleimeister
Würzburg, Klause, St. Georg, Klausnerin
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Spitalmeister
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Speisemeister
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Cellerar
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Kaplan
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Obleimeister
Würzburg, Offizial
Gaubüttelbrunn (Gde. Kirchheim/Lkr. Würzburg), Hufe
Gaubüttelbrunn (Gde. Kirchheim/Lkr. Würzburg), Beständner
Gaubüttelbrunn (Gde. Kirchheim/Lkr. Würzburg), Maß
Sulzdorf (Gde. Giebelstadt/Lkr. Würzburg), Hufe
Sulzdorf (Gde. Giebelstadt/Lkr. Würzburg), Beständner
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
20.08.2025, 9:56 AM CEST
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CC0 1.0 Universal