Conrat Wolff von Nordheim, Brackenheimer Amts, gefangengesetzt zu Brackenheim, weil er einigen zu Nordheim gedroht hat, er wolle ihre Häuser verbrennen, weil er gesagt hat, er sei in 6 Jahren in keine Zeche gegangen, ohne dass er ein Brotmesser bei sich getragen habe, und weil er sonst noch mutwillige und leichtfertige Reden geführt hat, wird seiner Ehefrau und Kindern zu Gnaden auf sein ferneres Wohlverhalten freigelassen, schwört Urfede, verspricht, in Zukunft alle offenen und heimlichen Zechen zu meiden, nur noch ein abgebrochenes Brotmesser als Wehre bei sich zu tragen und sich gehorsam zu erweisen und wohl zu verhalten, und verbürgt alle seine fahrenden und liegenden Habe und Güter, welche er ohne besondere Erlaubnis des Landesherrn oder dessen Amtleute auch nicht verkaufen oder sonst verändern darf