Hans Michael Hauber, wernauischer Untertan und Bürger zu Dettingen, bekundet: Jakob Schneider, der Boschen Beckh genannt, Bürger in Freudenstadt im Herzogtum Württemberg, hat an Konrad Wilhelm von Wernau, Herrn zu Ober- und Unterdettingen, Boihingen und Dunzdorf, Domherrn der Hochstifter Würzburg und Bamberg, Obrigkeit des Ausstellers, jährlich 1 Gulden 4 Kreuzer 3 Heller ewigen Zinses gezahlt, für welchen Zins eine Wiese, die lang Wässern genannt, verpfändet war. Schneider hat mit obrigkeitlicher Zustimmung den Zins an den Aussteller abgetreten und diesem dafür 30 Gulden bei Übergabe dieser Urkunde ausgeändigt, deren Empfang der Aussteller quittiert. Der Aussteller verspricht, die jährliche Zinszahlung an die Herrschaft, wofür er ein der Herrschaft hinreichendes und von Schultheiß und Gericht anerkanntes Unterpfand verschrieben hat. Der Aussteller erklärt Schneider der Schuld ledig und verspricht, ihn gegenüber etwaigen Ansprüchen schadlos zu halten
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Hans Michael Hauber, wernauischer Untertan und Bürger zu Dettingen, bekundet: Jakob Schneider, der Boschen Beckh genannt, Bürger in Freudenstadt im Herzogtum Württemberg, hat an Konrad Wilhelm von Wernau, Herrn zu Ober- und Unterdettingen, Boihingen und Dunzdorf, Domherrn der Hochstifter Würzburg und Bamberg, Obrigkeit des Ausstellers, jährlich 1 Gulden 4 Kreuzer 3 Heller ewigen Zinses gezahlt, für welchen Zins eine Wiese, die lang Wässern genannt, verpfändet war. Schneider hat mit obrigkeitlicher Zustimmung den Zins an den Aussteller abgetreten und diesem dafür 30 Gulden bei Übergabe dieser Urkunde ausgeändigt, deren Empfang der Aussteller quittiert. Der Aussteller verspricht, die jährliche Zinszahlung an die Herrschaft, wofür er ein der Herrschaft hinreichendes und von Schultheiß und Gericht anerkanntes Unterpfand verschrieben hat. Der Aussteller erklärt Schneider der Schuld ledig und verspricht, ihn gegenüber etwaigen Ansprüchen schadlos zu halten
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 163 T 1 Nr. 204
Repertorium VIII 5 Nummer 37 (Kasten B, Fach 23)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 163 T 1 Murische Herrschaft Glatt: Urkunden
Murische Herrschaft Glatt: Urkunden >> 1. Urkunden
1680 Juni 18
Urkunden
Ausstellungsort: Dettingen
Siegler: Siegelankündigung: Johann Wörner, Vogt des Ausstellers
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Abschrift [17. Jh.]||2 Blatt
Siegler: Siegelankündigung: Johann Wörner, Vogt des Ausstellers
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Abschrift [17. Jh.]||2 Blatt
Hauber, Hans Michael
Schneider, Jakob; der Boschen Beck gen.
Wernau, Konrad Wilhelm von
Wörner, Johann
(Burg) Württemberg, abgeg. bei Stuttgart S
Bamberg BA
Bohlingen, Singen (Hohentwiel) KN
Dettingen, Horb am Neckar FDS
Donzdorf GP
Freudenstadt FDS
Oberdettingen, aufgeg. in Dettingen, Horb am Neckar FDS
Unterdettingen, aufgeg. in Dettingen, Horb am Neckar FDS
Wernau, Erbach UL
Würzburg WÜ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:41 MESZ
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