Predigerwitwenkasse Bevensen-Ebstorf (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Objekt beim Datenpartner
E 38h
Landeskirchliches Archiv Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> Landeskirchliches Archiv >> E - Einrichtungen der Landeskirche, Werke, Vereine
1881-1921
Kurzbeschreibung: Die unten vorgestellte Predigerwitwenkasse gehört zu den Prediger- bzw. Schullehrerwitwenkassen, deren Schriftgut das Landeskirchliche Archiv Hannover in seinem Gesamtbestand E 38 verwahrt. Die meisten dieser Witwenkassen wurden in der Mitte des 17. Jahrhunderts in verschiedenen Regionen oder Inspektionen der Landeskirche gegründet. Alle Geistlichen und Lehrer, die im Zuständigkeitsbereich der Kasse amtierten, waren zur Mitgliedschaft verpflichtet. Das benötigte Kapital für die jährliche Auszahlung von Witwen- und Waisengeldern an Hinterbliebene, wurde v. a. durch regelmäßige Beiträge der Mitglieder, aber auch durch die Vergabe von Krediten, Hypotheken u. ä., gebildet. Ab den 40er Jahren der 20. Jahrhunderts begann die kontinuierliche Auflösung der örtlichen Witwen- und Waisenkassen. Das Vermögen ging an die Landeskirche, die nun die Witwen- und Waisenversorgung übernahm.
Beschreibung: Die Predigerwitwenkasse für die Inspektionen Bevensen und Ebstorf wurde am 16. Februar 1881 gegründet und ist nach 1950 aufgelöst worden. Aufgabe der Kasse war die Zahlung einer jährlichen Pension an Witwen und Waisen von Mitgliedern. Kassenteilnehmer konnten alle Prediger der Inspektionen Bevensen und Ebstorf sowie der Kirchengemeinde Munster werden. Von deren Eintrittsgeldern und jährlichen Beiträgen wurden v. a. die Pensionen bestritten. Ein Teil dieser Gelder ist aber auch angelegt, die daraus erwachsenden Zinsen an die Hinterbliebenen verteilt worden.
Der Bestand, den das Landeskirchliche Archiv 1992 übernommen hat, umfasst nur das Schriftgut der Witwenkasse aus der Anfangsfangszeit bis 1921. Neben wenigen Sachen, die Konvent und Statut betreffen, besteht er v. a. aus Rechnungen und Rechnungssachen. Dieses Material reicht aus, um für einen begrenzten Zeitraum einen guten und ersten Einblick in verschiedene Angelegenheiten dieser Kasse zu bekommen, vermittelt aber kein Gesamtbild.
Verwandte und ergänzende Bestände: B 1 (Generalakten des Landeskirchenamtes) Nr. 2732, D 39 (Ephoralarchiv Bevensen-Ebstorf)
Findmittel: Findbuch, maschinenschriftlich
Beschreibung: Die Predigerwitwenkasse für die Inspektionen Bevensen und Ebstorf wurde am 16. Februar 1881 gegründet und ist nach 1950 aufgelöst worden. Aufgabe der Kasse war die Zahlung einer jährlichen Pension an Witwen und Waisen von Mitgliedern. Kassenteilnehmer konnten alle Prediger der Inspektionen Bevensen und Ebstorf sowie der Kirchengemeinde Munster werden. Von deren Eintrittsgeldern und jährlichen Beiträgen wurden v. a. die Pensionen bestritten. Ein Teil dieser Gelder ist aber auch angelegt, die daraus erwachsenden Zinsen an die Hinterbliebenen verteilt worden.
Der Bestand, den das Landeskirchliche Archiv 1992 übernommen hat, umfasst nur das Schriftgut der Witwenkasse aus der Anfangsfangszeit bis 1921. Neben wenigen Sachen, die Konvent und Statut betreffen, besteht er v. a. aus Rechnungen und Rechnungssachen. Dieses Material reicht aus, um für einen begrenzten Zeitraum einen guten und ersten Einblick in verschiedene Angelegenheiten dieser Kasse zu bekommen, vermittelt aber kein Gesamtbild.
Verwandte und ergänzende Bestände: B 1 (Generalakten des Landeskirchenamtes) Nr. 2732, D 39 (Ephoralarchiv Bevensen-Ebstorf)
Findmittel: Findbuch, maschinenschriftlich
0,1 lfd. M.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:47 MESZ
Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
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