Kläger: Christoph Make, Schneidermeister und Bürger zu Hamburg, und seine Frau Elisabeth Make (Beklagte).- Beklagter: Hans Giese aus Magdeburg, ehemals Feldscher in der dänischen Armee, jetzt in Hamburg wohnhaft (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis et mandati ... sine clausula; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes, Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, Freilassung aus dem Schuldturm sowie Kautionsleistung für die Widerklage und die Prozesskosten durch den nicht erbgesessenen Beklagten in einem Streit um die Rückgabe von 400 Reichstalern und von Wertgegenständen, die der Beklagte 1628 den Kläger in Verwahrung gegeben hatte
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Kläger: Christoph Make, Schneidermeister und Bürger zu Hamburg, und seine Frau Elisabeth Make (Beklagte).- Beklagter: Hans Giese aus Magdeburg, ehemals Feldscher in der dänischen Armee, jetzt in Hamburg wohnhaft (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis et mandati ... sine clausula; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes, Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, Freilassung aus dem Schuldturm sowie Kautionsleistung für die Widerklage und die Prozesskosten durch den nicht erbgesessenen Beklagten in einem Streit um die Rückgabe von 400 Reichstalern und von Wertgegenständen, die der Beklagte 1628 den Kläger in Verwahrung gegeben hatte
211-2_M 2
M 37
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1629-1632
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Heinrich Eilinck. Beklagter und Nebenbeklagter: Dr. Johann Philipp Bohn.- Instanzen: 1. Obergericht 1629. 2. Reichskammergericht 1630 (1630-1632).- Darin: Quittungen des Christoph Make über die vom Beklagten empfangenen 400 Reichstaler sowie eine Liste über die in Verwahrung gegebenen Kleider und Wertsachen; Verzeichnis der 1629 bei den Klägern beschlagnahmten Haushaltsgegenstände; Urfehde der Elisabeth Make und Verpflichtungserklärung der Kläger von 1632, auf Einreden zu verzichten und sich freiwillig zu stellen.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11251 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:56 MEZ