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Juliana Sibylle (Sybilla) von Ried, geborene von Lauter, und Anna
von Lauter, die Töchter des verstorbenen Johann von Lauter, sowie Johann
Burkhar...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1691-1700
1699 März 20
Ausfertigung, Papier, zwei aufgedrückte Lacksiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geschehen Burggräfenrodt den 20ten Martii 1699
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Juliana Sibylle (Sybilla) von Ried, geborene von Lauter, und Anna von Lauter, die Töchter des verstorbenen Johann von Lauter, sowie Johann Burkhard (Burckhardt) von Karben (Carben) als Vormund (curator) bekunden, dass sie Johann Daniel Hundertgulden die Vollmacht erteilt haben, mit Placidus [von Droste], Abt von Fulda, wegen des Verkaufes ihrer Güter in Mittelkalbach und Neuhof (Neuenhoff) zu verhandeln. Die Urkundenaussteller haben Johann Daniel für die Verhandlungen alle Urkunden und sonstigen Schriftstücke, die die zu verkaufenden Güter betreffen, ausgehändigt. Johann Daniel soll zudem die ausgehandelte Verkaufssumme in Empfang nehmen und dem Abt quittieren. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Handlungsort: Burg-Gräfenrode [Stadt Karben]. (siehe Abbildungen: Seite 1, Seite 2 und 3, Rückseite; Siegel: Lacksiegel 1, Lacksiegel 2)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Iuliana Sybilla von Ritt / gebohren von Lautter wietteb [?]
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Anna von Lautter
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Iohan Burkhard von / Carben)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Juliana Sibylle von Ried, Johann Burkhard von Karben
Das Siegel Annas von Lauter wird angekündigt, fehlt jedoch.
Vgl. Nr. 2038.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.