Der Ulmer Bürger Johann Spalt stiftet als Schenkung im Todesfall einen jährlichen Zins von 10 Imi Getreide Ulmer Maß, halb Fesen und halb Hafer. Dieser Zins wurde ihm bisher von 18 Jauchert Äckern in Scharenstetten [Gde. Dornstadt/Alb-Donau-Kreis], die Friedrich Henger bewirtschaftet, entrichtet, und er hat ihn von den Pflegern der Kirche zu Scharenstetten erworben. Der Zins fällt nach seinem Tod zunächst auf Lebenszeit an Jodok ("Jos") Zwik, Mönch im Dominikanerkloster ("zu/o/ den Predigern") in Ulm [abgegangen, Bereich Grüner Hof 7,Lagerbuch Nr. 6, Adlerbastei 1-3], nach dessen Tod an Prior und Konvent des Dominikanerklosters. Dafür soll man in dem Kloster jedes Jahr in jeder Quatember je einen Jahrtag für die Vorfahren des Stifters mit Vigil und Seelmesse begehen. Nach dem Tod des Stifters soll dann noch zusätzlich ein weiterer Jahrtag für ihn an seinem Todestag gefeiert werden.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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