Der Bauverwalter (magister structure) des Kl. Hasungen verklagt den Wolfhager (-hayn) Bürger Nicolaus wegen Abgabe des besten Kleides seiner verst...
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Urk. 27, 224
Urk. 27, A II, Kloster Hasungen
Urk. 27 Kloster Hasungen - [ehemals: A II]
Kloster Hasungen - [ehemals: A II] >> 1340-1349
1340 November 23
Ausf., Perg., das fehlende Siegel hing ab, Einschnitt wie für ein 2. Siegel.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum in Wolfhain a. d. in die b. Clementis pape.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Bauverwalter (magister structure) des Kl. Hasungen verklagt den Wolfhager (-hayn) Bürger Nicolaus wegen Abgabe des besten Kleides seiner verstorb. Frau Guda nach Wachszinsrecht (ex jure cerocensuali), da deren Eltern sich und ihre Kinder dem Peter-Paulsaltar in Hasungen dargebracht und Guda nie später kanonisch dagegen protestiert, auch es durch ihren Tod bestätigt habe. Die vom Bauverwalter erwählten Schiedsrichter, der Kleriker Joh. v. Helfenberg und Wigand Basilii, sprechen dem Kloster das beste Kleid zu, wie das auch nach dem Tode von Gudas Eltern geliefert sei, falls nicht Nicolaus besseres Recht erweise.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Kuno von Calden Rektor der Kirche zu Wolfhagen.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Bauverwalter (magister structure) des Kl. Hasungen verklagt den Wolfhager (-hayn) Bürger Nicolaus wegen Abgabe des besten Kleides seiner verstorb. Frau Guda nach Wachszinsrecht (ex jure cerocensuali), da deren Eltern sich und ihre Kinder dem Peter-Paulsaltar in Hasungen dargebracht und Guda nie später kanonisch dagegen protestiert, auch es durch ihren Tod bestätigt habe. Die vom Bauverwalter erwählten Schiedsrichter, der Kleriker Joh. v. Helfenberg und Wigand Basilii, sprechen dem Kloster das beste Kleid zu, wie das auch nach dem Tode von Gudas Eltern geliefert sei, falls nicht Nicolaus besseres Recht erweise.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Kuno von Calden Rektor der Kirche zu Wolfhagen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ