Nachlass Hero Tilemann (Pastor) und Dr. med. Hero Tilemann (Bestand)
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NLA AU, Rep. 220/82
Nds. Landesarchiv, Abt. Aurich (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.5 Private Nachlässe >> 2.5.3 N - Z
1818-1951
Geschichte des Bestandsbildners: Pastor Hero Tilemann wurde am 02.04.1832 in Steenfelde als sohn des Steenfelder Pastors Johann Heinrich Tilemann geboren. Er absolvierte 1855-1857 ein Theologiestudium in Göttingen und Erlangen, war ein Jahr Hilfspfarrer in Iheringsfehn I und II, bevor er am 25.04.1861 in Aurich ordiniert wurde. Am 2. Juni 1861 wurde er als Pastor der 3. Pfarrstelle an St. Ludgeri in Norden eingeführt. Im November 1861 ging er die Ehe mit Johanne Allershausen ein. Am 16. Februar 1900 verstarb er in Norden.
Zusammen mit seiner Frau hatte er insgesamt sechs Kinder:
- Elisabeth (1868-1919) und Emilie Tilemann (geb. 1866), die auf Juist das "Kinderheim Tilemann" gründeten und betrieben
- Engelfried Tilemann (1870-1945)
- Georg Tilemann (1875-1915), Diplom-Ingenieur und Architekt in Hannover
- Heinrich Tilemann (1877-1956), Theologe und Oberkirchenratspräsident in Oldenburg
- Hero Tilemann (1873-1907). Hero Tilemann nahm als Ambulanzarzt des Roten Kreuzes auf Seiten der Buren am Burenkrieg teil. Über seine Erfahrungen und Erlebnisse wurden nach seinem Tod seine Tagebuchaufzeichnungen veröffentlicht.
Bestandsgeschichte: Im Jahr 2015 hat Frau Katharina Tilemann die Nachlassunterlagen der Familie Tilemann der Ostfriesischen Landschaft übergeben, die diese wiederum im November 2015 an den NLA-Standort Aurich abgegeben hat. Diese Unterlagen enthielten zu einem überwiegenden Teil die private Familienkorrespondenz zwischen Eltern, Kindern bzw. Geschwistern der Familie Tilemann, die zum großen Teil nicht archivwürdig war. Übernommen wurden vor allem die Unterlagen des Pastors Hero Tilemann (1832-1900) und seines Sohnes Dr. med. Hero Tilemann (1873-1907), der als Ambulanzarzt des Roten Kreuzes am Burenkrieg teilnahm. Vervollständigt werden die Unterlagen v.a. durch die Korrespondenz der beiden Töchter Elisabeth (1868-1919) und Emilie Tilemann (geb. 1866), die gemeinsam das "Kinderheim Tilemann" auf Juist gründeten und betrieben.
Zusammen mit seiner Frau hatte er insgesamt sechs Kinder:
- Elisabeth (1868-1919) und Emilie Tilemann (geb. 1866), die auf Juist das "Kinderheim Tilemann" gründeten und betrieben
- Engelfried Tilemann (1870-1945)
- Georg Tilemann (1875-1915), Diplom-Ingenieur und Architekt in Hannover
- Heinrich Tilemann (1877-1956), Theologe und Oberkirchenratspräsident in Oldenburg
- Hero Tilemann (1873-1907). Hero Tilemann nahm als Ambulanzarzt des Roten Kreuzes auf Seiten der Buren am Burenkrieg teil. Über seine Erfahrungen und Erlebnisse wurden nach seinem Tod seine Tagebuchaufzeichnungen veröffentlicht.
Bestandsgeschichte: Im Jahr 2015 hat Frau Katharina Tilemann die Nachlassunterlagen der Familie Tilemann der Ostfriesischen Landschaft übergeben, die diese wiederum im November 2015 an den NLA-Standort Aurich abgegeben hat. Diese Unterlagen enthielten zu einem überwiegenden Teil die private Familienkorrespondenz zwischen Eltern, Kindern bzw. Geschwistern der Familie Tilemann, die zum großen Teil nicht archivwürdig war. Übernommen wurden vor allem die Unterlagen des Pastors Hero Tilemann (1832-1900) und seines Sohnes Dr. med. Hero Tilemann (1873-1907), der als Ambulanzarzt des Roten Kreuzes am Burenkrieg teilnahm. Vervollständigt werden die Unterlagen v.a. durch die Korrespondenz der beiden Töchter Elisabeth (1868-1919) und Emilie Tilemann (geb. 1866), die gemeinsam das "Kinderheim Tilemann" auf Juist gründeten und betrieben.
Bestand
Literatur: Hero Tilemann, Tagebuchblätter eines deutschen Arztes aus dem Burenkriege, München 1908.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 11:33 AM CEST