Dekanat Gustav Ehrismann
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2.1. Philosophische Fakultät
Philosophische Fakultät >> 02. Dekanatsakten 1876-1934
1916-1917
Enthält u.a.: Promotionsangelegenheiten: Minister fordert Auflistung der promovierten Reichsausländer zwischen August 1914 und September 1916, Ministerialerlaß zur Promovierung mit ausländischer Vorbildung (insbesondere Vorbildung österreichische Staatsangehörige anerkannt). - Anfrage der Fakultät Rostock zum Verhalten gegen eingelieferte Doktorarbeiten, nebst Antwort der hiesigen Fakultät. - Anfrage der Fakultät Jena betreffend die Zulassung von Frauen zur Promotionsbewerbung, nebst Antwort. - Listen der Doktordissertationen im Winter- und Sommersemster. - 2 Anfragen zur Ehrenpromotion abgelehnt (Dichter Georg Engel, Hauptmann a.D. von Ziegler). - Erneuerung des Doktordiploms zum 50. Jahrestag: Prof. Dr. Winkelmann (Liste seine Veröffentlichungen), Dr. Ernst Meyer, Dr. Moritz Fleischer. - Promotionsangelegenheiten der auf dem Felde gefallenen Kandidaten: Willi Urban (vor dem Rigorosum gefallen, Promotionsgesuch, Lebenslauf, Abberufung zum Herr, Rücksendung der Dissertation mit Bekundung der aufrichtigen Anteilnahme an die Familie), Julius Kielich (Verhandlungen ob das Doktordiplom ausgereicht werden kann obwohl die Dissertation nicht mehr zum Druck gelangte, Zusendung des Diploms an die Mutter und Dankschreiben), Werner Doss (Rigorosum bestanden, gefallen vor Drucklegung der Dissertation, Erlassung des Druckes, Übersendung des Diploms an die Familie, Dankschreiben). - mehrere Anfragen zu Promotionsangelegenheiten (betr. Promotionsordnung, Bedingungen, Bescheinigungen, Fristverlängerung, Promotionsgesuche; im Inhaltsverzeichnis der Akte alphabetische Liste der Antragsteller). - Dissertationsverzeichnis vom Winter- und Sommersemester. - Einführung deutsch-sprachiger Doktordiplome: Anfrage aus Leipzig, Rundschreiben des Dekans an andere Fakultäten sich dazu zu äußern, Antworten der Fakultäten, schriftliche Äußerungen einiger Kollegen dazu, Bitte des Dekans an den Rektor auf den Umschlag des neuen Doktordiploms das große Universitätssigel drucken zu dürfen. - Ausschreibung des neuen Ibero-Amerikanischen-Studienpreises für deutsche Dissertationen. - Einladung zur Einführung des neuen Gymnasialdirektors Prof. Dr. Ehrenthal. - Werbeprospekt für das erscheinende Buch zur Geschichte der Universität Kiel. - Deutscher Krieger-Hilfsbund bittet um Zuwendungen. - Arbeitsbericht über die Landeskundliche Kommission beim General-Gouvernement Warschau von Koll. Max Friederichsen. - Gericht der 43. Inf.-Brigade Cassel fragt an ob ein Hermann Hoffmeister an der hiesigen Universität als Privatdozent habilitiert ist. - Magistrat Köslin bittet um Auskunft über die Stud. phil. Margarete Lichtfuss. - Gesellschaft für Theatergeschichte bittet um Übersendung der Dissertation von Mahlberg. - Schulrat in Bremen erkundigt sich über eventuelle besondere Aufnahmeauflagen für Abiturientinnen der Oberlyzeen. - Preisaufgabe der Samson-Stiftung der kgl. bayer. Akademie der Wissenschaften. - Prix Nobel de la Paix. - Informationsblatt des "Korps der Altersfreiwilligen für vaterländischen Hilfsdienst". - Sonderabdruck vom Verein deutscher Ingenieure aus "Technik und Wissenschaft" (Eisenbahnen für den Kampf gegen England). - Anfrage des fürstl. Schaumburg-Lippischen Hofmarschallamtes nach musikwissenschaftlichen Universitätsschriften. - Hochschulbücherei und Studienanstalt für blinde Akademiker in Marburg: Bericht, Satzung und Anfrage nach Werken die der Blinde für das Studium der Philosophie unbedingt braucht. - Kunsthistorisches Institut Frankfurt a.M. erbittet Zusendung von kunstgeschichtlichen Dissertationen. - Kand. phil. Oswald Kurtz erbittet Bescheinigung für Vorbereitungszeit. - Rektor Jentsch aus Glagau bittet um die Umschreibung des Stud. Dietrich Jentsch aus der medizinischen in die philosophische Fakultät. - Dr. Erich Huth Gesellschaft für Funkentelegraphie bietet mehrere Posten für Physiker an. - Druckschrift von Cajus Großmann "Die Summe der Weltkräfte ist null". - der Buchautor Dr. Bernhard Stark will einen Vortrag über sein umstrittenes Werk halten, die Fakultät lehnt ab. - Dr Ed. Richter, Feldlazarett, ehmaliger Privatdozent an der hiesigen Fakultät bittet um Überprüfung seiner miteingesendeten wissenschaftlichen Befunde. - Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät Greifswald schreibt über Vorfälle in der Bibliothekskommission, Verhandlungen darüber und Antwort der Fakultät. - "Marsyas" Zweimonatsschrift. - Stipendien, Stundung, Freitische: Stipendienübersichten, Stundungsmitteilungen, Bewerberlisten für die Freitische, Rektor sendet 2 nachträgliche Stipendiengesuche (Bruno Lange, Käthe Fuchs), Legatum Owstinianum, Städtisches Stipendium, Credner Stipendium. - Beurteilung der eingegangenen Preisschriften und Stellung neuer Preisaufgaben.
Band: Bd. 5
Band: Bd. 5
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ
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