Anthoni Wagner von Ostrach bekundet, daß er von Abt Jos und Konvent des Klosters Salmansweiler das Söldhaus und Hofraite des Klosters zu Ostrach mit 8 J. Acker, die vormals + Konrad Guotenman und danach seine Ehefrau Anna Müyin innehatten, zu Leiblehen empfangen hat. Die von Konrad Guotenman erworbenen und auf ihn übergegangenen 2 J. Acker, für die er lediglich den Zehnt und eine Troschen Korn Zins zu geben hatte, sollen zu dem Söldhaus geschlagen werden, von dem folgender Zins zu entrichten ist: Von den Äckern der vierten Teil der Frucht und der Zehnt, 10 ß Pfg., 2 Hühner
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Anthoni Wagner von Ostrach bekundet, daß er von Abt Jos und Konvent des Klosters Salmansweiler das Söldhaus und Hofraite des Klosters zu Ostrach mit 8 J. Acker, die vormals + Konrad Guotenman und danach seine Ehefrau Anna Müyin innehatten, zu Leiblehen empfangen hat. Die von Konrad Guotenman erworbenen und auf ihn übergegangenen 2 J. Acker, für die er lediglich den Zehnt und eine Troschen Korn Zins zu geben hatte, sollen zu dem Söldhaus geschlagen werden, von dem folgender Zins zu entrichten ist: Von den Äckern der vierten Teil der Frucht und der Zehnt, 10 ß Pfg., 2 Hühner
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/4 T 1 Nr. 68
Rep. III, 2, 36, 255, 4
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/4 T 1 Ostrach: Urkunden Salemer Oberamt Ostrach
Ostrach: Urkunden Salemer Oberamt Ostrach >> I. Urkunden
1523 April 20 (Mo v. Georg)
Urkunden
Guotenmann, Konrad; Ostrach
Jos; Abt von Salem
Müyin, Anne; Ostrach
Wagner, Anthoni; Ostrach
Ostrach SIG
Salem FN; Abt Jos
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ