Frater Jonas Meder von Bischofsheim an der Rhön, Kartäusernovize in St. Michael bei Mainz, bestimmt in seinem Testament: 1) seine Geschwister Johann (und?) Valentin und Katharina Meder als seine Testatoren;. 2) der Kartause die einmalige Zahlung von 310 fl. Batzen Frankfurter Währung zu 4 festgelegten Terminen; dafür hat er Verbesserungen in seiner Zelle bekommen;. 3) zu seinen Erben, falls ihm mehr als die 310 fl. Batzen zustehen sollen, seine Geschwister Johann (u.?) Valentin und Katharina Meder. Zeugen: Nikolaus Möben von Nieder-Mockstadt, Georg Wagener, Georg Mohr, Bürger von Mainz, Jost Deicher, Kaspar Börster, Hans Deicher und Mathes Hoffman. Notariatsinstrument. Notar: Quirin Heun von Erfurt.
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Frater Jonas Meder von Bischofsheim an der Rhön, Kartäusernovize in St. Michael bei Mainz, bestimmt in seinem Testament: 1) seine Geschwister Johann (und?) Valentin und Katharina Meder als seine Testatoren;. 2) der Kartause die einmalige Zahlung von 310 fl. Batzen Frankfurter Währung zu 4 festgelegten Terminen; dafür hat er Verbesserungen in seiner Zelle bekommen;. 3) zu seinen Erben, falls ihm mehr als die 310 fl. Batzen zustehen sollen, seine Geschwister Johann (u.?) Valentin und Katharina Meder. Zeugen: Nikolaus Möben von Nieder-Mockstadt, Georg Wagener, Georg Mohr, Bürger von Mainz, Jost Deicher, Kaspar Börster, Hans Deicher und Mathes Hoffman. Notariatsinstrument. Notar: Quirin Heun von Erfurt.
U / 1614 Mai 19
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
19.05.1614
Kartause Mainz
Ausfertigung. Perg.
Urkunden
Börster, Kaspar
Deicher, Hans
Deicher, Jost
Heun, Quirin
Hoffman, Mathes
Meder, Johann
Meder, Jonas
Meder, Katharina
Meder, Valentin
Möben, Nikolaus
Mohr, Georg
Wagener, Georg
Bischofsheim
Mainz
Mainz
Nieder-Mockstadt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ