Hans Trieffenfelt und Margreth, seine eheliche Hausfrau, Hans Sweiker und Els, seine eheliche Hausfrau, Johannes Rodman und Margreth, seine eheliche Wirtin, alle zu Homburg am Main, verkaufen mit Einwilligung des Bernhart Demut, Keller zu Homburg, als Vertreter von Bischof Rudolf zu Würzburg, ferner des Landritters Heinrich von Reinstein, endlich des Hans Eyrig Vertreters des Junkers Hans von Witstat, dem Conradt Flachen, Pfarrer zu Lengfurt, um 50 fl. in Gold eine Gült von 5 Malter Korn für den St. Valentins-Altar in der Pfarrkirche zu Marktheidenfeld. An der Gült, für die sie insgesamt und ohne Unterschied haften, ist Hans Triefenfelt mit 2 Malter (Heydenfelder Maß) beteiligt, und zwar auf 2 Morgen Acker, bei Heinche Wallenburgs Hauptacker gelegen, dem Bischof zinsbar, auf ein Viertel eines dem Junker Hans von Witstat gültbaren Hofs mit Zubehör, auf 2 Morgen eigenen Ackers am Trieb, auf 2 Morgen eigenen Ackers die an Heinche Wallenburgs Hautacker anstoßen, und auf 1/2 Morgen eigenen Ackers, bey dem Thiergartten genannt, gelegen bei der Stadt; Hans Sweicker mit 1 1/2 Malter auf 5 Morgen Acker vor dem alten Rode, auf 1 Morgen vor dem Hubschlenisberge einen Rasenfleck, einerseits an des Bischofs Krautgarten, andernseits an des Bischofs Krautgarten, andererseits an Heinche Wallenburgs Wiesen stoßend, ferner auf 2 Krautgärten, wovon der eine uff dem obern Hofacker, der andere uff dem undern Hoffacker, liegt, alles dem Bischof zinsbar, ferner auf 6 Morgen Acker vorn im Ramstall, Heinrich von Reinstein zinsbar, und auf 5 Morgen eigenen Ackers im Bodenacker; Johannes Rodmann mit 1 1/2 Malter auf einen Krautgarten uff dem Hoffacker, mit der inneren Seite an einen bischöflichen Krautgarten, außen an Mathes Fauts Garten stoßend, dem Bischof zinshaft, ferner auf eine Wiese bey dem Bilde, außen an Junker Hans von Witstats Hofwiesen, unten an die Mulewiesen stoßend. Die Gült ist jährlich zwischen Mariä Himmelfahrt und Mariä Geburt dem Besitzer des Altars kostenlos nach Marktheidenfeld zu liefern. Sie ist jährlich auf Martini zu Wertheim um die Kaufsumme rückkäuflich nach schriftlicher Kündigung an den Empfänger und mit Vorwissen des Propstes von Holzkirchen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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