Korrespondenz von Georg Witkowski an Carl Enders
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TNL Enders, HHI.2010.1000.376
HHI.TNLENDERS Teilnachlass Carl Enders
Teilnachlass Carl Enders >> Archivalie – Korrespondenz
1916-1928
Leipzig, den 31.7.1916: W. dankt Enders für die Übersendung des Schlegel-Buches, das ihm besonders wertvoll ist. "Sie haben den springenden Punkt in Schlegels Entwicklung richtiger als alle Vorgänger bestimmt und sind deshalb auch in sein Wesen und das der älteren Romantik tiefer eingedrungen."
Kreuznach, den 3.8.1916: W. entschuldigt sich für die versehentlich zweimal erfolgte Zusendung seines Prometheus-Aufsatzes.
Leipzig, den 3.1.1918: W. dankt für die Zusendung des Homunkulus-Aufsatzes, den er "mit lebhaftem Interesse und fast durchgängiger Zustimmung gelesen" habe. Er könne ihn jedoch leider wegen des großen Umfangs nicht drucken lassen. Für den Beitrag "Der Rettung des Kunstwerks" stellt er eine Veröffentlichung in Aussicht.
Leipzig, den 15.12.1918: W. hat an einem kleinen Beitrag zum Thema "Die Deutung des Homunkulus" durchaus Interesse.
Leipzig, den 24.12.1918: Enders Homunkulus-Aufsatz ist bedauerlicherweise zu umfangreich. W. muss in seinem Heft "der notwendigen Mannigfaltigkeit wegen, mindestens drei Beiträge bringen, unter denen den im engeren Sinne bibliophilen der Löwenanteil gebührt." Enders solle W. jedoch auf alle Fälle den Aufsatz zunächst zuschicken. Sein Artikel "über die Aktivisten, dessen Ergebnis mit meiner Ansicht übereinstimmt", sei W. jederzeit willkommen.
Leipzig, den 15.1.1919: W. dankt für den Herder-Aufsatz. "Ich freue mich, Sie in einer so regen vielseitigen Tätigkeit begriffen zu wissen; denn das ist ja das einzige, was einem über diese Zeit hinweghelfen kann."
Leipzig, den 15.9.1919: W. dankt für die Zusendung des Homunkulus-Aufsatzes.
Leipzig, den 3.3.1920: W. bedauert, Enders nicht weiterhelfen zu können; in Weimar habe er selbst keinen Einfluss mehr, und er wüsste auch nicht, welcher seiner alten Bekannten für Enders eintreten könnte. "Übrigens ist das Goethe-Schiller-Archiv (...) Privatbesitz des früheren Großherzogs, und so werden wohl für die Direktorstelle noch mehr als früher solche Persönlichkeiten in Betracht kommen, die bei Hofe Beziehungen haben."
Leipzig, den 4.4.1920: W. bedauert, seinen Aufsatz "Die Frauen um Hebbel" keiner anderen Zeitschrift anbieten zu können, da er "genau auf den Leserkreis des "Literarischen Echo" visiert". Er sei überzeugt, dass Enders "die Sache nicht krumm nehmen kann, wenn ihm die Genesis dieses ungewollten Einbruchs in sein Hebbel-Gehege" mitteile.
Leipzig, den 28.8.1920: W. dankt für den Schiller-Aufsatz. Er bittet um die gesamte Festschrift, um in seiner Zeitschrift darüber berichten zu können.
Leipzig, den 1.9.1920: Bei der bevorstehenden Reise wird Enders W. leider nicht antreffen. Möglicherweise könnten sie sich aber für die Frankfurter Tagung "über die Lage der wiss. Forschung und der Bibliophilie" verabreden.
Leipzig, den 18.4.1928: W. kann sich leider an der Adele Gerhard-Festschrift nicht beteiligen, da er Enders Aufforderung wegen seines Spanien-Aufenthaltes zu spät erhalten habe.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
Kreuznach, den 3.8.1916: W. entschuldigt sich für die versehentlich zweimal erfolgte Zusendung seines Prometheus-Aufsatzes.
Leipzig, den 3.1.1918: W. dankt für die Zusendung des Homunkulus-Aufsatzes, den er "mit lebhaftem Interesse und fast durchgängiger Zustimmung gelesen" habe. Er könne ihn jedoch leider wegen des großen Umfangs nicht drucken lassen. Für den Beitrag "Der Rettung des Kunstwerks" stellt er eine Veröffentlichung in Aussicht.
Leipzig, den 15.12.1918: W. hat an einem kleinen Beitrag zum Thema "Die Deutung des Homunkulus" durchaus Interesse.
Leipzig, den 24.12.1918: Enders Homunkulus-Aufsatz ist bedauerlicherweise zu umfangreich. W. muss in seinem Heft "der notwendigen Mannigfaltigkeit wegen, mindestens drei Beiträge bringen, unter denen den im engeren Sinne bibliophilen der Löwenanteil gebührt." Enders solle W. jedoch auf alle Fälle den Aufsatz zunächst zuschicken. Sein Artikel "über die Aktivisten, dessen Ergebnis mit meiner Ansicht übereinstimmt", sei W. jederzeit willkommen.
Leipzig, den 15.1.1919: W. dankt für den Herder-Aufsatz. "Ich freue mich, Sie in einer so regen vielseitigen Tätigkeit begriffen zu wissen; denn das ist ja das einzige, was einem über diese Zeit hinweghelfen kann."
Leipzig, den 15.9.1919: W. dankt für die Zusendung des Homunkulus-Aufsatzes.
Leipzig, den 3.3.1920: W. bedauert, Enders nicht weiterhelfen zu können; in Weimar habe er selbst keinen Einfluss mehr, und er wüsste auch nicht, welcher seiner alten Bekannten für Enders eintreten könnte. "Übrigens ist das Goethe-Schiller-Archiv (...) Privatbesitz des früheren Großherzogs, und so werden wohl für die Direktorstelle noch mehr als früher solche Persönlichkeiten in Betracht kommen, die bei Hofe Beziehungen haben."
Leipzig, den 4.4.1920: W. bedauert, seinen Aufsatz "Die Frauen um Hebbel" keiner anderen Zeitschrift anbieten zu können, da er "genau auf den Leserkreis des "Literarischen Echo" visiert". Er sei überzeugt, dass Enders "die Sache nicht krumm nehmen kann, wenn ihm die Genesis dieses ungewollten Einbruchs in sein Hebbel-Gehege" mitteile.
Leipzig, den 28.8.1920: W. dankt für den Schiller-Aufsatz. Er bittet um die gesamte Festschrift, um in seiner Zeitschrift darüber berichten zu können.
Leipzig, den 1.9.1920: Bei der bevorstehenden Reise wird Enders W. leider nicht antreffen. Möglicherweise könnten sie sich aber für die Frankfurter Tagung "über die Lage der wiss. Forschung und der Bibliophilie" verabreden.
Leipzig, den 18.4.1928: W. kann sich leider an der Adele Gerhard-Festschrift nicht beteiligen, da er Enders Aufforderung wegen seines Spanien-Aufenthaltes zu spät erhalten habe.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
6 eigenhändige Postkarten mit Unterschrift ; 3 maschinenschriftliche Postkarten mit eigenhändiger Unterschrift ; 2 maschinenschriftliche Briefe mit eigenhändiger Unterschrift ; 1 eigenhändiger Brief mit Unterschrift
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
Leipzig - Absendeort
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
11.11.2025, 11:59 AM CET