Mit der Ölmühle des Curdt Plato (Platen) vom Schloen gent. Gehle hätte der eigenhörigie Meier des Ernst Klencke (Klencken), Heinrich Sieben, durch den Rückstau (Wederstouw) in seiner Wiese Schaden erleiden können. Man verträgt sich so: Ernst Klencke und Heinrich Sieben überlassen dem Gehle die Wiese erblich; sie ist 38 Ruten und 1 Elle lang sowie 1 Rute breit, jede Rute zu 8 ortsüblichen Ellen gerechnet. Als Gegenleistung zahlt Gehle an Heinrich Sieben erblich 34 Species-Reichstaler für das auf dem Graben stehende Holz. Wegen des Bodens (Bodumbes) und des Graswuchses bekommt Sieben noch einmal 34 Species-Reichstaler. Da der Hof vom Grafen von Tecklenburg zu Lehen geht und seine Teile (Vrsachen) nicht erblich verkauft werden dürfen, soll Sieben die 34 Reichstaler dem Gehle oder Inhaber Hauses Hollwinkel geben und dieser ihm von der angrenzenden Redekers Wiese soviele Ruten und Ellen wie oben einräumen. Zwei Ausfertigungen erwähnt. Petschaften der Aussteller und ihre eigenhändigen Unterschriften angekündigt. Geschehen Hollwinckell am 24ten Septembris Anno Ein Tausent Sechshundert, Zwey vnd Zwantzigh 1622 September 24