NL Adler 1/1995 (Bestand)
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Nikolaus Adler (* 19. Januar 1902 in Viernheim; † 30. Januar 1970 in Mainz) war ein deutscher katholischer Theologe. Adler empfing am 20. März 1926 die Priesterweihe durch Bischof Ludwig Maria Hugo im Mainzer Dom. Kurz darauf, im April des selben Jahres wurde er Kaplan der Marienschule in Mainz. Ab September 1930 wirkte Adler als Kaplan in der Pfarrgemeinde St. Fidelis in Darmstadt. Nach dem Besuch der Philosophisch-Theologischen Hochschule Mainz und des Päpstlichen Bibelinstituts in Rom, promovierte er 1935 an der Universität Münster. Ab Dezember 1935 wurde er Assistent im Priesterseminar des Bistums Mainz, wo er zu Ostern 1936 einen Lehrauftrag Exegese erhielt und 1943 zum Prosynodalexaminator ernannt wurde. 1944 wurde er Professor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Mainz, wo er 1946 die Professur für Neues Testament erhielt. Die Professoren der Philosophisch-Theologischen Hochschule wurden mit Eröffnung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Lehrkräfte in den Fachbereich Katholische Theologie der neugegründeten Universität integriert Am 21. Dezember 1951 erhielt Adler den Ehrentitel Geistlicher Rat und wurde im Folgejahr Dekan an der Katholisch Theologischen Fakultät der Johannes-Gutenberg-Universität. Bis 1957 arbeitete Nikolaus Adler an einer Revision der Klosterneuburger Bibel, die unter dem Titel "Mainzer Neues Testament" bekannt wurde. (aus Wikipedia, 2015)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datenlieferanten zu klären.
02.04.2025, 10:34 MESZ