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Discussio Holstede
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Enthält: Schuldner: Kramer Berndt Holstede, verheiratet mit Gertrud Ostendorp. Haus: Bült, zwischen Häusern des Johan Cateman (früher Vagedes) und des Beldensniders (Bildhauers) Gerhard Gröninger. Frühere Eigentümer: Bernard Aldenhövel und dessen Ehefrau Gertrud, dann 1619 Severin Teigeler und dessen Ehefrau Elsa. Gläubiger: Kordt Tremper in Coesfeld; Henrich Wedemhove; Henrich von Detten als pater spiritualis der Kapuziner; Kloster Reine, vertreten durch die Mutter Anna Münsterweg; die Brüder Johan Walters in Bremen und Steffen Walters in Hamburg; Anna Krabbe, Witwe des Martin zur Wisch, später ihr Erbe Sebastian Osterhoff; Ewald Lammersen in Amsterdam; Niklas Lageman; Bartold zum Darle; Färber Johan zum Busche; Dr. Bernard Leisting und M. Gerhard Groning als Testamentsvollstrecker der Katharina Meier, Witwe des Johan Rockman; Jürgen Clute; die Witwe des Severin Stoltenkamp; Rotger Nüse; Bernard Schürman, Prokurator am Offizialatgericht; Vikar Henrich Busch als bursarius an St. Lamberti; Henrich Bartscherer in Paderborn; Henrich Frithoff, Schwiegersohn des Gottschalk Rademacher in Paderborn; Domküster Johan zur Alst; Gesa Berndts, Witwe des Lanzellot Witton; Grüter Herman Heerde als Emonitor der Armenstiftung der Judit Rupe.
Archivale
Verweis: siehe auch Nr. 417
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.