Durchsetzung von zwei 1700 und 1701 zwischen den Parteien geschlossenen Vergleichen über Forderungen des Hauses von Friesheim an das Land Kornelimünster.
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AA 0627, 1782 - F 439/1638
AA 0627 Reichskammergericht, Teil III: E-G
Reichskammergericht, Teil III: E-G >> 2. Buchstabe F
1711 (1700-1711)
Enthaeltvermerke: Kläger: Anna Maria geb. von Friesheim (Freisheim), verwitwete von Buirette, Maastricht, und Konsorten: Notar Johannes Offergelt, Aachen, als Kurator der Güter der verstorbenen Brüder der Anna Maria, Johann Albert und Johann Peter von Friesheim Beklagter: Mannen von Lehen, Schöffen und gemeine Untertanen des Lands von Kornelimünster Prokuratoren (Kl.): Dr. Cornelius Lindheimer 1711 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Cornelius Lindheimer 1711 Prozeßart: Extrajudicialis confirmationis transactionis Instanzen: RKG 1711 (1700-1711) Beweismittel: Vergleiche zwischen den Erben des Albert von Friesheim und den Mannen von Lehen 1700 und 1701 mit Bestätigung des Abtes von Kornelimünster und Beglaubigung des Richters und der Schöffen des königlichen Stuhls und der freien Reichsstadt Aachen (3-7). Beschreibung: 12 Bl., lose; Protokoll ohne Eintrag, 3 Aktenstücke. Vgl. RKG 1781 (F 437/1636).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:16 MESZ