Strafsache gegen. 1. Andreas Strick aus Dinslaken,. 2. den Tuchscherer Henrich Buck aus Borken,. 3. den Gerd Poelman, Sohn des Johan Poelman in Münster,. wegen Schlägerei und Gefangenenbefreiung.
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B-Acta crim, 2
B-Acta crim Acta criminalia (Kriminalakten)
Acta criminalia (Kriminalakten) >> 1501-1600
1557
Enthält: Der Angeklagte Buck ist der Sohn des Bürgermeisters Wyne Burk in Borken und seiner aus Bocholt stammenden Frau Margarete ten Wege. Auf Bitte seiner Verwandten (darunter Bernard Buck) verwenden sich für ihn der Graf zu Holstein-Schaumburg in Gemen, der Rat in Borken und der Rat in Bocholt. Für den Angeklagten Strick verwenden sich der Rat und der Richter Frerich Frederichs in Dinslaken. Buck wird aus der Stadt verwiesen und schwört Urfehde; es verbürgen sich für ihn Notar Gerhard Lennep, Wandscherer Bernd Rodorp, Lambert von Eilen und Johan Vornholte, Hierüber verhält sich der Richtschein des münsterschen Freigrafen Herman von Melschede vom 16.8.1557, in dem Urteilsfragen und Urteilsweiser genannt werden. Erwähnt werden Herman von Wesel; Gewaltmeister Andres von Steinforde; Johan Swarte; Johan Bispinck, Bernd Grevinck, Bernd van der Maesser, Henrich Selckinck.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:11 MEZ
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