Straßburg, im Haus des Wolf Sigmund Böcklin, vormittags zwischen 11 und 12 Uhr Mathias Koch, Notar, publiziert und veröffentlicht, auf Ansuchen des Ludwig Reich vom Platz, königlichen Kommandanten des Fort de Pierre hiesiger Stadt, als Bevollmächtigten des Franz Jakob Christian Böcklin von Böcklinsau, Einundzwanziger der Stadt, sowie seiner Ehefrau Friderica Charlotta von Böcklin und der Fräulein Franziska Salome und Louisa Magdalena Böcklin von Böcklinsau, und in Anwesenheit der Zeugen David Gori, Küfer und Weinhändler und Georg Friedrich Merckel, Orgelmacher, welche bereits Zeugen des Originaltestamentes gewesen waren, nachdem von den fünf anderen Zeugen etliche verstorben sind, die Namen weiterer Zeugen, nämlich Johann Adam Vierling, Dreher, Georg Christian Ensfelder, Schwarzbeck, Johann Daniel Faurbach, Schuhmacher, Johann Daniel Spach, Glaser, und Johann Jakob Greiner, alle Bürger zu Straßburg.
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Straßburg, im Haus des Wolf Sigmund Böcklin, vormittags zwischen 11 und 12 Uhr Mathias Koch, Notar, publiziert und veröffentlicht, auf Ansuchen des Ludwig Reich vom Platz, königlichen Kommandanten des Fort de Pierre hiesiger Stadt, als Bevollmächtigten des Franz Jakob Christian Böcklin von Böcklinsau, Einundzwanziger der Stadt, sowie seiner Ehefrau Friderica Charlotta von Böcklin und der Fräulein Franziska Salome und Louisa Magdalena Böcklin von Böcklinsau, und in Anwesenheit der Zeugen David Gori, Küfer und Weinhändler und Georg Friedrich Merckel, Orgelmacher, welche bereits Zeugen des Originaltestamentes gewesen waren, nachdem von den fünf anderen Zeugen etliche verstorben sind, die Namen weiterer Zeugen, nämlich Johann Adam Vierling, Dreher, Georg Christian Ensfelder, Schwarzbeck, Johann Daniel Faurbach, Schuhmacher, Johann Daniel Spach, Glaser, und Johann Jakob Greiner, alle Bürger zu Straßburg.
Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Nr. 740a
Reg.: Schwarz Nr. 853a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden
Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden >> Urkunden
1755 April 21
2 Bl.
Urkunden
Ausstellungsort: Straßburg
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: Signet des Notars
Vermerke: koll. und abgeschrieben am 23. Mai 1755 zu Straßburg durch den Notar Mathias Koch
Beglaubigungs- und Notarzeichen: U.: der Anwesenden
Anmerkungen: Urkunde physisch fehlend.
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: Signet des Notars
Vermerke: koll. und abgeschrieben am 23. Mai 1755 zu Straßburg durch den Notar Mathias Koch
Beglaubigungs- und Notarzeichen: U.: der Anwesenden
Anmerkungen: Urkunde physisch fehlend.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:29 MEZ