Finanzministerium, Hofverwaltung (Bestand)
Show full title
NLA HA, Dep. 103 XXXII
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.1 Archiv des hannoverschen Königshauses >> 2.1.2 Akten
1637-1868
Bestandsgeschichte: Dep. 103 XXXII: Abteilung Marienburg, Finanzministerium
Geschichte des Finanzministeriums
Das Finanzministerium des Königreichs Hannover hat sich in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts aus dem Departement der allgemeinen Finanzsachen, das nach dem Ende der französischen Bestatzungszeit wiederhergestellt worden war, entwickelt. Im Jahre 1823 wurden diesem Departement die Geschäftsbereiche des aufgelösten Departement der Domänen- und Zollsachen angegliedert, damit gelangte auch die Domänenkammer unter die Aufsicht des Finanzdepartements. Auf den "Geschäftsbereich" der Finanzen gingen 1831 auch die Kompetenzen des Departements der Kommerz- und Manufactursachen über. Im Jahre 1832 wurde das Department der Postsachen aufgelöst, die Aufsicht über die Postgeschäfte wie auch über die Harz- und Bergwerksangelegenheiten, über die Landeslotterie und die "Altfürstlich Braunschweigische" Allodialverwaltung übertrug man dem nunmehr gebildeten Fachministerium der Finanzen und des Handels. Unter dessen Zuständigkeit gelangten 1837 infolge der Auflösung des alten Staats- und Kabinettsministerium die Generalkasse, die Kronkasse und auch die Münze.
1838 konnte das Ministerium seine Kompetenz ausdehnen, es wurde zuständig für die Angelegenheiten des "Intelligenzcomptoir" und die Direktion des Witwenkasse-Instituts. 1849 ging ie Direktion der Lehnsachen vom Justizministerium an das Finanzministerium über. Infolge der Ausscheidung der königlichen Privatdomänen bildete sich unter direkter Aufsicht des Finanzministeriums nach Auflösung der Domänenkammer eine Abteilung für die nicht ausgeschiedenen staatlichen Domänen und Forsten. 1858 erweiterte König Georg V. die Zuständigkeit des Ministeriums und des königlichen Hauses beträchtlich, infolge dieser Maßname verlor das Finanzministerium die Leitung der Kronkasse, die Aufsicht über die
Bestandsgeschichte: Altfürstlich-Braunschweigische-Allodialverwaltung und die Verwaltung der Lehnsangelegenheiten.
Im Oktober 1866 wurde das Finanzministerium als erste Abteilung in das Departement der preußischen Zivilverwaltung eingegliedert.
Hannover, den 10. Januar 1974
gez. Dr.
Bestandsgeschichte: Schöningh
Geschichte des Finanzministeriums
Das Finanzministerium des Königreichs Hannover hat sich in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts aus dem Departement der allgemeinen Finanzsachen, das nach dem Ende der französischen Bestatzungszeit wiederhergestellt worden war, entwickelt. Im Jahre 1823 wurden diesem Departement die Geschäftsbereiche des aufgelösten Departement der Domänen- und Zollsachen angegliedert, damit gelangte auch die Domänenkammer unter die Aufsicht des Finanzdepartements. Auf den "Geschäftsbereich" der Finanzen gingen 1831 auch die Kompetenzen des Departements der Kommerz- und Manufactursachen über. Im Jahre 1832 wurde das Department der Postsachen aufgelöst, die Aufsicht über die Postgeschäfte wie auch über die Harz- und Bergwerksangelegenheiten, über die Landeslotterie und die "Altfürstlich Braunschweigische" Allodialverwaltung übertrug man dem nunmehr gebildeten Fachministerium der Finanzen und des Handels. Unter dessen Zuständigkeit gelangten 1837 infolge der Auflösung des alten Staats- und Kabinettsministerium die Generalkasse, die Kronkasse und auch die Münze.
1838 konnte das Ministerium seine Kompetenz ausdehnen, es wurde zuständig für die Angelegenheiten des "Intelligenzcomptoir" und die Direktion des Witwenkasse-Instituts. 1849 ging ie Direktion der Lehnsachen vom Justizministerium an das Finanzministerium über. Infolge der Ausscheidung der königlichen Privatdomänen bildete sich unter direkter Aufsicht des Finanzministeriums nach Auflösung der Domänenkammer eine Abteilung für die nicht ausgeschiedenen staatlichen Domänen und Forsten. 1858 erweiterte König Georg V. die Zuständigkeit des Ministeriums und des königlichen Hauses beträchtlich, infolge dieser Maßname verlor das Finanzministerium die Leitung der Kronkasse, die Aufsicht über die
Bestandsgeschichte: Altfürstlich-Braunschweigische-Allodialverwaltung und die Verwaltung der Lehnsangelegenheiten.
Im Oktober 1866 wurde das Finanzministerium als erste Abteilung in das Departement der preußischen Zivilverwaltung eingegliedert.
Hannover, den 10. Januar 1974
gez. Dr.
Bestandsgeschichte: Schöningh
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST