[Gudensberg] 1586 Mai 23.Hans Zien, Bürger zu Gudensberg und seine Frau Gela verkaufen für sich und ihre Erben dem Hospital Gudensberg eine jährliche Rente von 1½ Reichstaler, zahlbar zu Michaelis (September 29), für eine bereits erhaltene Hauptsumme von 30 Reichstalern. Bei nicht erfolgender Rentenzahlung darf das Hospital seine Zinsen und Unkosten aus zwei unverpfändeten Erbäckern in der Feldmark Maden, gelegen „hinder dem Madersteine, nach der Harschwirne zu, zwischen Hen Zunpfen[?] undt Casper Schmiden“ begleichen. Die Aussteller haben das Recht, die Hauptsumme jährlich vor Ostern und nach Zahlung der Zinsen und Unkosten wieder auszulösen. Auf Bitten der Aussteller kündigen Bürgermeister und Rat das Siegel der Stadt Gudensberg an, bei gleichzeitigem Ausschluss jeder Haftung durch die Stadt.Original, Pergament, deutsch

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Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck. Landeskirchliches Archiv
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