Pfalzgraf Ludewich bestätigt dem Kloster Chastel die Güter, die sein Oheim, der Graf Gebhart von Hirsperch, dem Kloster laut der Handfeste, die das Kloster darüber hat, schenkte, ausser den Gütern, auf die das Kloster zu seinen Gunsten verzichtete. Das Abschaben und andere Mängel dieser Handfeste sollen dabei die Gültigkeit nicht beeinträchtigen. I) bestätigte Güter: 1) die Kirchensätze zu Dietchirchen(1) und Eschenvelde(2), die freies Eigen waren. 2) die Vogtei darüber sowie alle Gült an Korn, Pfennigen und Gewand, welche die erste Kirche zu leisten hat. 3) alle Güter zu Mv{e}lhausen(3); 4) zu Vmelstorf(4) a) die Hube, die Fridereich baut b) Grimleins Hube c) Wakerleins Hube d) der Meierhof e) die Mühle in der Awe(5) II) geschenkte Güter, auf die der Abt verzichtet: 1) der Kirchensatz zu Hirzawe(6); 2) des Wesenacherers Hof zu Lauterhouen und anderes Gut, das der Graf von ihm kaufte und der Truhsaczen Schwester von Sultzpach, Frau Margarethen, vor dem Gericht daselbst gab und später dem Kloster schenkte. 3) sonstiges Gut, das ihnen der Graf gab. III) Obwohl der Pfalzgraf diese Güter schon vorher vom Grafen erhalten hatte, gibt er dem Kloster dafür folgende Güter, die im ganzen 5 Pfund Reg. d zinsen: 1) den Hof zu Runspach(7), den der Scherrueb baut (Gült 1 Pfund d und 1 Schwein oder 5 ß) 2) zu Vmelsdorf(4) ein Gut, das Ru{e}ger baut (1/2 Pfund). 3) zu Wolfersdorf(8) einen Hof (9 ß d "ane" 3 d) 4) daselbst ein Lehen (43 d) 5) zu Tiersnait(9) ein Gut (6 ß d) 6) zu Engleinsperch(10) ein Gut (7 ß d "ane" 10 d). Zeugen: . Graf Berhtolt von Graifspach /Graisbach B.Donauwörth/; Graf Berhtolt von Neifen /Neiffen württ. O.A.Nürtingen/; Heinrich von Mu{e}r /Muhr, Alten- Neuen-, B.Gunzenhausen/; Heinrich von Wal /Waal B. Kaufbeuren?/; Herman von Hausen, der oberste Schreiber des Ausstellers; Weignant der Vitztu{o}m; Chunrat Kemnater.;