Der Schultheiß Johann Raphael Pfister, die Bürgermeister und die Gemeinde des Dorfes Veitshöchheim bekennen: Abt Kilian [Lantz] und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg haben ihnen laut ihrer im Wortlaut inserierten Urkunde vom selben Tag ein Haus und eine Hofstatt im Dorf Veitshöchheim, die sie von Klaus Teufel gekauft haben, zu Zinslehen verliehen. Sie haben davon dem Kloster jedes Jahr 1 Pfund und 4 Fastnachtshühner zu entrichten. Außerdem müssen sie jedes Jahr einen Mann für die Heuernte abordnen. Für das Lehen haben sie dem Kloster einen geeigneten Lehenträger zu stellen. Bei dessen Tod oder Rückzug müssen sie innerhalb eines Monats einen geeigneten Ersatzmann benennen und dem Kloster dabei 12 Gulden für Handlohn und Besthaupt bezahlen. Die Beliehenen haben daher den Schöffen Johannes Gisübel als ihren Lehenmann gestellt und versprochen, den Vertrag in allen Punkten einzuhalten. Aussteller: Gemeinde Veitshöchheim. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Der Schultheiß Johann Raphael Pfister, die Bürgermeister und die Gemeinde des Dorfes Veitshöchheim bekennen: Abt Kilian [Lantz] und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg haben ihnen laut ihrer im Wortlaut inserierten Urkunde vom selben Tag ein Haus und eine Hofstatt im Dorf Veitshöchheim, die sie von Klaus Teufel gekauft haben, zu Zinslehen verliehen. Sie haben davon dem Kloster jedes Jahr 1 Pfund und 4 Fastnachtshühner zu entrichten. Außerdem müssen sie jedes Jahr einen Mann für die Heuernte abordnen. Für das Lehen haben sie dem Kloster einen geeigneten Lehenträger zu stellen. Bei dessen Tod oder Rückzug müssen sie innerhalb eines Monats einen geeigneten Ersatzmann benennen und dem Kloster dabei 12 Gulden für Handlohn und Besthaupt bezahlen. Die Beliehenen haben daher den Schöffen Johannes Gisübel als ihren Lehenmann gestellt und versprochen, den Vertrag in allen Punkten einzuhalten. Aussteller: Gemeinde Veitshöchheim. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 897
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 76 / 163
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1607 November 17
Papier
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Gemeinde Veitshöchheim; aufgedrücktes Oblatensiegel, leicht besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 499
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 499
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Pfister, Johann Rafael, Veitshöchheim, Schultheiß
Lantz, Kilian, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Gröner, Johannes, Veitshöchheim, dessen Witwe
Teufel, Klaus, Veitshöchheim
Gisübel, Johannes, Veitshöchheim, Schöffe
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Schultheiß
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Bürgermeister
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Gemeinde
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Haus
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Hofstatt
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Anlieger
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Schöffe
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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