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Das provisorische Kunstausstellungsgebäude am Cantianplatz
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Preußische Akademie der Künste >> 07. Verwaltungsangelegenheiten sächlicher Art >> 07.02. Verwaltung anderer Gebäude (Kunstausstellungsgebäude, Gebäude am Schinkelplatz [Bauakademie])
1874 - 1879
Enthält: Inhaltsverzeichnis (Bl. 1-3). Errichtung des provisorischen Kunstausstellungsgebäudes, mit Suche nach geeignetem Grundstück, Finanzierung, feuerpolizeilichen Auflagen, Mitarbeit von Friedrich Hitzig, August Wredow und Carl Becker in der Baukommission 1874, 1876 (Bl. 5-12, 21-30, 35-38), mit Protokoll der Sitzung der Kommission (Teilnehmer: Ministerialdirektor Greiff, Geh. Regierungsrat Schöne, Geh. Oberfinanzrat v. Pommer-Esche, Geh. Oberbaurat Giersberg, Regierungsräte Goltz und Langerbeck, Steuerrat v. Pochhammer, Hitzig, Becker, Wredow, Fontane), 20. März 1876: städtebauliche Einbindung des Neubaus, Verbreiterung der Mehlbrücke, Konstruktionsprinzipien des Baus wegen Brandgefahr (Bl. 31-34). Zusammenstellung der nötigen Räume und ihrer Größe im Neubau, 1875 (Bl. 13-20). Errichtung durch die Architekten Orth und Knoblauch, Apr.-Okt. 1876 (mit Vertrag vom 11. Apr. 1876), mit Fundamentierung in der Spree, Sicherung gegen Feuergefahr, Abbruch störender Gebäude, Verbreiterung der Mehlbrücke, Kanalisation, Heizung usw. 1876-1877 (Bl. 39-50, 53-55, 58f., 61-68, 70-77, 99f., 102-106, 110, 121-124, 147-149). Finanzierung des Baues, mit Überblick über die Gesamtkosten, Rechnungen über Miete, Wasserverbrauch, Maler-, Glaser- und Tapezierarbeiten (Bl. 51f., 56f., 60, 69, 79, 88-90, 92-97, 101-106, 108f., 111-115, 130, 171-176, 179, 183-188). Unterhaltung und Bewachung des Baues samt Reinhaltung der Spree, Einbau von Kachelöfen, Vergrößerung der Fenster in Oberlichtsälen, Reparaturen, Wasserverbrauch usw. 1876-1879 (Bl. 80f., 83-87, 91, 107, 118-128, 131, 138-143, 146, 150-163, 166-171, 177f., 180f., 188-203, 206-215, 223-226, 230-236, 240-246, 249, 257-262). Nutzung bzw. Überlassung der Räume für folgende Ausstellungen: Schülerarbeiten gewerblicher Lehranstalten 1878, Papier-Industrie 1878, architektonische und dekorative Reiseskizzen 1879 (Bl. 132-137, 144f., 164f., 182, 204f., 216-222, 227-229, 232, 237-239, 247f., 251-256). Enth. u.a.: Situationsplan eines Geländes der Berliner Stadt-Eisenbahn-Gesellschaft an der Cantianstraße, lavierte Tuschzeichnung, Mai 1876 (Bl. 59). Eigenhändiges Schreiben Fontanes, 4. Mai 1876 (Bl. 52). "Papier-Zeitung", II. Jg., No. 11, 1877, mit Artikel über projektierte Papier-Industrie-Ausstellung in Berlin (Bl. 135). Siegel des königlichen Rentamtes zum Vertrag vom 16. Mai 1877 über Pfahlbauten in der Spree (Bl. 169). Grundriß vom vorderen Teil des Kunstausstellungsgebäudes mit Einzeichnung der Öfen, 1877 (Bl. 215). "Programm für eine Ausstellung von Reiseskizzen und von architektonischen, decorativen und kunstgewerblichen Aufnahmen zu Berlin" 1879, mit Anmeldeformular (Bl. 253-255).
262 Bl. Microfilm/-fiche: 0546
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. II - Abt. 17 - Nr. 3
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.