Katholische Kirche und Nationalsozialismus, Auflösung der Hausbauvereins Alter Tübinger Alamannen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/35 Bü 20
D 47
SF 58
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/35 Nachlass Dr. Gebhard Müller, Ministerpräsident, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, CDU-Politiker (* 1900, + 1990)
Nachlass Dr. Gebhard Müller, Ministerpräsident, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, CDU-Politiker (* 1900, + 1990) >> 1. Persönliche Unterlagen >> 1.1 Zeitraum 1900-1945 >> 1.1.4 Nationalsozialismus, Wehrdienst
1918, 1935-1950
Enthält: Predigten und Hirtenbriefe des Bischofs Johann Sproll; gemeinsame Hirtenbriefe der deutschen Bischöfe; Rundschreiben Pius XI. über die "Lage der katholischen Kirche im Deutschen Reich" vom 14. März 1937; Kanzelverkündigung des bischöfl. Ordinariats Berlin vom 2. Juni 1937 über die Sittlichkeitsprozesse gegen Pfarrer und Ordensgeistliche; Ausführungen von Oberkirchenrat Pressel in der Nationalen Synode vom 9. August 1934 über die Einstellung der Kirche zum neuen Staat; Bericht des Pfarrers Dr. Grünagel, Aachen, über die Behandlung von Kirchenfragen, 1937; Rückgabe des alten Tübinger Alamannenhauses an den wiedergegründeten Hausbauverein alter Tübinger Alamannen, 1950
Enthält auch: Sicherung des deutschen Blutes in Kriegszeiten, Aufforderung an die SS zur Zeugung von Kindern 1939-1940 (Abschriften); Auslegung des Deutschen Beamtengesetzes durch den Chef der Reichskanzlei 1938 (Abschrift); Rundschreiben des Obersten Hilpert, Kommandeur des Infanterie-Regiments 35, an die Direktoren der Gymnasien in Tübingen über "Offizierberuf und höhere Schule", 11. April 1936;
Darin: Flugblatt der SPD "Wer soll Reichspräsident werden?" von 1925;
Extrablatt der Göppinger Zeitung: "Stabschef Röhm aus Partei und SA ausgestoßen", 1934;
Exemplare von Amtsblättern der Diözese Rottenburg, 1918 - 1936
Enthält auch: Sicherung des deutschen Blutes in Kriegszeiten, Aufforderung an die SS zur Zeugung von Kindern 1939-1940 (Abschriften); Auslegung des Deutschen Beamtengesetzes durch den Chef der Reichskanzlei 1938 (Abschrift); Rundschreiben des Obersten Hilpert, Kommandeur des Infanterie-Regiments 35, an die Direktoren der Gymnasien in Tübingen über "Offizierberuf und höhere Schule", 11. April 1936;
Darin: Flugblatt der SPD "Wer soll Reichspräsident werden?" von 1925;
Extrablatt der Göppinger Zeitung: "Stabschef Röhm aus Partei und SA ausgestoßen", 1934;
Exemplare von Amtsblättern der Diözese Rottenburg, 1918 - 1936
1 Bü
Archivale
Aachen AC; Grünagel, Dr., Pfarrer
Berlin B; Ordinariat
Tübingen TÜ; Alamannia (Studentenverbindung)
Tübingen TÜ; Gymnasien
Tübingen TÜ; Hilpert, Oberst
Infanterie-Regiment 35
SPD; Flugblatt zur Reichspräsidentenwahl 1925
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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- 1.1 Zeitraum 1900-1945 (Gliederung)
- 1.1.4 Nationalsozialismus, Wehrdienst (Gliederung)