Papst Johannes XXII. inkorporiert auf Bitte des Klosters Bebenhausen - welches durch die 20 Jahre andauernden Kriege und Streitigkeiten des verstorbenen Grafen Eberhard I. von Württemberg (Wirtemberg) so herabkam, dass es anstatt der früheren 80 Mönche und 40 Laienbrüder nur noch 40 Mönche und wenige Laienbrüder und kaum noch so viel Vermögen besaß, dass sich dieselben die nötige Kleidung und Unterhalt verschaffen konnten - um dasselbe wieder zu heben und zu unterstützen, die Pfarreien Tübingen (Tüwingen), Oberkilch und Altingen mit ihrem 100 Mark Silbers nicht übersteigenden Einkommen, ihren Kapellen und allen Zugehörden und Rechten dem genannten Kloster, welchem schon früher das Patronatsrecht über diese Pfarreien zugestanden hatte, mit Berücksichtigung der bisherigen Pfarr-Rektoren und des Unterhalts der Pfarrvikare, und beauftragt Bischof (Rudolf II. von Montfort) von Konstanz mit der Vollziehung dieser Inkorporation und der Investitur des Klosters.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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