Papst Johannes XXII. inkorporiert auf Bitte des Klosters Bebenhausen - welches durch die 20 Jahre andauernden Kriege und Streitigkeiten des verstorbenen Grafen Eberhard I. von Württemberg (Wirtemberg) so herabkam, dass es anstatt der früheren 80 Mönche und 40 Laienbrüder nur noch 40 Mönche und wenige Laienbrüder und kaum noch so viel Vermögen besaß, dass sich dieselben die nötige Kleidung und Unterhalt verschaffen konnten - um dasselbe wieder zu heben und zu unterstützen, die Pfarreien Tübingen (Tüwingen), Oberkilch und Altingen mit ihrem 100 Mark Silbers nicht übersteigenden Einkommen, ihren Kapellen und allen Zugehörden und Rechten dem genannten Kloster, welchem schon früher das Patronatsrecht über diese Pfarreien zugestanden hatte, mit Berücksichtigung der bisherigen Pfarr-Rektoren und des Unterhalts der Pfarrvikare, und beauftragt Bischof (Rudolf II. von Montfort) von Konstanz mit der Vollziehung dieser Inkorporation und der Investitur des Klosters.
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Papst Johannes XXII. inkorporiert auf Bitte des Klosters Bebenhausen - welches durch die 20 Jahre andauernden Kriege und Streitigkeiten des verstorbenen Grafen Eberhard I. von Württemberg (Wirtemberg) so herabkam, dass es anstatt der früheren 80 Mönche und 40 Laienbrüder nur noch 40 Mönche und wenige Laienbrüder und kaum noch so viel Vermögen besaß, dass sich dieselben die nötige Kleidung und Unterhalt verschaffen konnten - um dasselbe wieder zu heben und zu unterstützen, die Pfarreien Tübingen (Tüwingen), Oberkilch und Altingen mit ihrem 100 Mark Silbers nicht übersteigenden Einkommen, ihren Kapellen und allen Zugehörden und Rechten dem genannten Kloster, welchem schon früher das Patronatsrecht über diese Pfarreien zugestanden hatte, mit Berücksichtigung der bisherigen Pfarr-Rektoren und des Unterhalts der Pfarrvikare, und beauftragt Bischof (Rudolf II. von Montfort) von Konstanz mit der Vollziehung dieser Inkorporation und der Investitur des Klosters.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 233
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Altingen
1325 Oktober 27 (VI. kalendis Novembris pontificatus nostri anno decimo; Vidimus vom 11. Mai 1358 in crastino ascensionis domini)
20,8 x 61,0 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: Vidimus: mehrere größere und kleinere Wasserflecken, Plica rechts unten schadhaft Papierabschrift: Wasserfleck im Querfalz links, 1/4 der Rückseite abgerissen (lose beiliegend)
Ausstellungsort: Avignon (Avinion)
Aussteller: Johannes XXII. (Jacques Arnaud Duèze); Papst
Siegler: Bolay, Walter; Dekan
Überlieferungsart: Vidimus
Siegelbeschreibung: 1 Siegel anhängend
Ausstellungsort: Avignon (Avinion)
Aussteller: Johannes XXII. (Jacques Arnaud Duèze); Papst
Siegler: Bolay, Walter; Dekan
Überlieferungsart: Vidimus
Siegelbeschreibung: 1 Siegel anhängend
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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