Sammelakte betr. öffentliche Sicherheit (Fremdenpolizei, Paß- und Meldewesen, Spionage, verdächtige Personen u.a.)
Vollständigen Titel anzeigen
AA 0639, 1725
XV, 75
AA 0639 Generalgouvernement Berg
Generalgouvernement Berg >> 15. Landesdirektion (einschließlich Kreisdirektionen) >> 15.11. Akten der Polizeidirektion
1813 - 1816
Enthaeltvermerke: Würzburger Zeitung Nr. 25 vom 14. Februar 1815; Niederrheinische Blätter oder Chronik des Niederrheins (Düsseldorf) Nr. 158 vom 12. Juni 1815; Bergisches wöchentliches Intelligenzblatt Nr. 24 vom 13. Juni 1815; Untersuchungen gegen die jüdischen Einwohner Andreas Leyser modo Andreas Biber modo Simon Joseph aus Weyerbusch (mit beiliegender Brieftasche), Jakob Moses oder Meyer aus Berlin, Anschel Moses modo Bacharach aus Gräfrath (mit zwei Pässen), Gumpel Moses (und Frau aus Breitenbach) (mit Transportzettel und Paß der Stadt Marburg) und den ehemaligen Steuerempfänger Dethuin aus Elberfeld
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.5. Französische Zeit und Übergangszeit (Tektonik)
- 1.5.2. Rechtsrheinische Gebiete (Tektonik)
- 1.5.2.3. Generalgouvernement Berg (Tektonik)
- Generalgouvernement Berg AA 0639 (Bestand)
- 15. Landesdirektion (einschließlich Kreisdirektionen) (Gliederung)
- 15.11. Akten der Polizeidirektion (Gliederung)