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Franz Fricke zu Aspe gegen Anna Catharina, Witwe des Tönnies Klocke zu Runtorf (Rontrup, Röntorf), Tochter von Hillenbartelt, wegen einer Eheklage. Zur Verwandtschaft gehörten: Möller; Voßhagen; Grotegut; Menke; Ückermann; Klocke
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Franz Fricke zu Aspe gegen Anna Catharina, Witwe des Tönnies Klocke zu Runtorf (Rontrup, Röntorf), Tochter von Hillenbartelt, wegen einer Eheklage. Zur Verwandtschaft gehörten: Möller; Voßhagen; Grotegut; Menke; Ückermann; Klocke
Enthaeltvermerke: Enthält auch: Die Zeugen: 1) Hans Grohteguht zu Welstrup, 29 Jahre alt (1677), verwandt mit Witwe Klocke (Schwager); 2) Hans Klocke, mittelster Meier zu Rüntorf [Röntorf], 47 Jahre alt (1677) und Bartold Klocke senior und Bartold Klocke junior; 3) Henrich Mencke zu Brüntrup, 30 Jahre alt (1678); 4) Hans Möller zu Voßhagen, im 64. Jahre (1678); 5) Kuhlen Trineke zur Talle, 48 plus minus alt (1677); 6) Henricus à Laer, Pastor zu Talle [auch Henricus à Lée genannt] [Heinrich von Lehe], 52 Jahre alt (1678); 7) Johann Henrich Schemmele, Pastor zu Schötmar, 32 Jahre alt (1677); 8) Ückermann, im 38. Jahre (1678), Schwager des Fricke; 9) Anna Catharina Voßhagen, Tochter von Bartold Voßhagen, Hermann Bartolings in Witgenhöfen [Wittighöfen] Frau, 25 Jahre alt (1678)
Geistliches Gericht
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.