C Rep. 119-01 Komitee für Körperkultur und Sport (Bestand)
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C Rep. 119-01
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 2 Magistrat von Berlin und nachgeordnete Einrichtungen >> C 2.1 Magistratsverwaltungen
Vorwort
C Rep. 119-01
Magistrat von Berlin, Komitee für Körperkultur und Sport
(1952-1957)
Bestandsinformation
Am 29. August 1952 erließ der Magistrat eine Verordnung zur Bildung eines "Komitees für Körperkultur und Sport" in Berlin sowie von Komitees in den Bezirksverwaltungen. Gleichzeitig wurde der Landessportaus-schuss aufgelöst.
Zum ersten Vorsitzenden des Komitees wurde am 18. September 1952 Willi Braune vom Oberbürgermeister berufen.
Anlass dieser Umstrukturierung war die Errichtung eines "Staatlichen Komitees für Körperkultur und Sport der DDR" auf zentraler Ebene im Range eines Staatssekretariats, dem bis 1957 die Bezirks-, Kreis- und Stadtkomitees in der DDR unterstellt waren.
1957 wurde der "Deutsche Turn- und Sportbund" (DTSB) gegründet und die Komitees für Körperkultur und Sport im Juni aufgelöst.
Ihre Funktionen gingen an neu zu bildende Sportreferate bei den Räten der Bezirke bzw. neue regionale Vorstände des DTSB über.
In Berlin wurde bei der Abteilung Kultur des Magistrats dem entsprechend ein Referat Körperkultur und Sport eingerichtet. Seine Aufgaben bestanden u. a. in der Organisation und Kontrolle des gesamten Spiel- und Sportbetriebes von Berlin, der Schulung von Fachkräften, der Herausgabe von Richtlinien und Anweisungen für Schulen und Lehranstalten, in der Unterstützung und Kontrolle der Arbeit der Sportvereinigungen und Sportgemeinschaften sowie der Entwicklung des Sportärztewesens.
1966 beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Berufung eines "Stadtrates für Jugendfragen, Körperkultur und Sport", der zugleich Leiter einer neuen Abteilung "Jugendfragen, Körperkultur und Sport" wurde. Ihm oblag nun die Umsetzung der staatlichen Jugendpolitik in der Hauptstadt der DDR und die Leitung der staatlichen Aufgaben auf dem Gebiet von Körperkultur und Sport.
Bestandsbeschreibung
Der erste Überlieferungsteil wurde bereits um 1990 verzeichnet und 2004 retrokonvertiert.
Er enthält v. a. Protokolle, Vorlagen, Pläne und Berichte und umfasste 35 AE (0,45 lfm).
Die Akten dokumentieren den Zeitraum 1952 bis 1958, einige Archivalien reichen bis 1948 zurück.
Im Rahmen der Ausbildung wurde der Bestand von der Archivinspektoranwärterin Christine Pagel im Zeit-raum von Juni bis August 2019 abschließend erschlossen. Der bearbeitete Teilbestand umfasst 96 Verzeichnungseinheiten (1,95 lfm) aus der Zeit von 1951 bis 1958.
Der Bestand beinhaltet Schriftgut zum Haushalt des Komitees für Körperkultur und Sport, zu Großsportstät-ten, wie der Werner-Seelenbinder-Halle, oder Sporteinrichtungen der neun
Ost-Berliner Bezirke. Des Weiteren sind u. a. Berichte von Sportveranstaltungen und Unterlagen zu Sportar-ten und Sportleistungsanforderungen überliefert.
Die technische Bearbeitung der Unterlagen erfolgte nach konservatorischen Gesichtspunkten. Die Akten wurden fachgerecht umgebettet, entmetallisiert und in säurefreien Kartons verpackt und beschriftet. Mehr-fachüberlieferungen wurden datengeschützt kassiert.
Die Akten sind nun über die Datenbank und das vorliegende Findbuch nutzbar.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu be-darf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 119-01, Komitee für Körperkultur und Sport.
Korrespondierende Bestände
- LAB C Rep. 101-02 Amt für Jugendfragen und Leibesübungen
- LAB C Rep. 119 Magistrat von Berlin, Abteilung Jugendfragen, Körperkultur und Sport
- LAB C Rep. 120 Magistrat von Berlin, Abteilung Volksbildung
- LAB C Rep. 121 Magistrat von Berlin, Abteilung Kultur
Berlin, März2004/ August 2019 Dr. Heike Schroll/ Christine Pagel
C Rep. 119-01
Magistrat von Berlin, Komitee für Körperkultur und Sport
(1952-1957)
Bestandsinformation
Am 29. August 1952 erließ der Magistrat eine Verordnung zur Bildung eines "Komitees für Körperkultur und Sport" in Berlin sowie von Komitees in den Bezirksverwaltungen. Gleichzeitig wurde der Landessportaus-schuss aufgelöst.
Zum ersten Vorsitzenden des Komitees wurde am 18. September 1952 Willi Braune vom Oberbürgermeister berufen.
Anlass dieser Umstrukturierung war die Errichtung eines "Staatlichen Komitees für Körperkultur und Sport der DDR" auf zentraler Ebene im Range eines Staatssekretariats, dem bis 1957 die Bezirks-, Kreis- und Stadtkomitees in der DDR unterstellt waren.
1957 wurde der "Deutsche Turn- und Sportbund" (DTSB) gegründet und die Komitees für Körperkultur und Sport im Juni aufgelöst.
Ihre Funktionen gingen an neu zu bildende Sportreferate bei den Räten der Bezirke bzw. neue regionale Vorstände des DTSB über.
In Berlin wurde bei der Abteilung Kultur des Magistrats dem entsprechend ein Referat Körperkultur und Sport eingerichtet. Seine Aufgaben bestanden u. a. in der Organisation und Kontrolle des gesamten Spiel- und Sportbetriebes von Berlin, der Schulung von Fachkräften, der Herausgabe von Richtlinien und Anweisungen für Schulen und Lehranstalten, in der Unterstützung und Kontrolle der Arbeit der Sportvereinigungen und Sportgemeinschaften sowie der Entwicklung des Sportärztewesens.
1966 beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Berufung eines "Stadtrates für Jugendfragen, Körperkultur und Sport", der zugleich Leiter einer neuen Abteilung "Jugendfragen, Körperkultur und Sport" wurde. Ihm oblag nun die Umsetzung der staatlichen Jugendpolitik in der Hauptstadt der DDR und die Leitung der staatlichen Aufgaben auf dem Gebiet von Körperkultur und Sport.
Bestandsbeschreibung
Der erste Überlieferungsteil wurde bereits um 1990 verzeichnet und 2004 retrokonvertiert.
Er enthält v. a. Protokolle, Vorlagen, Pläne und Berichte und umfasste 35 AE (0,45 lfm).
Die Akten dokumentieren den Zeitraum 1952 bis 1958, einige Archivalien reichen bis 1948 zurück.
Im Rahmen der Ausbildung wurde der Bestand von der Archivinspektoranwärterin Christine Pagel im Zeit-raum von Juni bis August 2019 abschließend erschlossen. Der bearbeitete Teilbestand umfasst 96 Verzeichnungseinheiten (1,95 lfm) aus der Zeit von 1951 bis 1958.
Der Bestand beinhaltet Schriftgut zum Haushalt des Komitees für Körperkultur und Sport, zu Großsportstät-ten, wie der Werner-Seelenbinder-Halle, oder Sporteinrichtungen der neun
Ost-Berliner Bezirke. Des Weiteren sind u. a. Berichte von Sportveranstaltungen und Unterlagen zu Sportar-ten und Sportleistungsanforderungen überliefert.
Die technische Bearbeitung der Unterlagen erfolgte nach konservatorischen Gesichtspunkten. Die Akten wurden fachgerecht umgebettet, entmetallisiert und in säurefreien Kartons verpackt und beschriftet. Mehr-fachüberlieferungen wurden datengeschützt kassiert.
Die Akten sind nun über die Datenbank und das vorliegende Findbuch nutzbar.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu be-darf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 119-01, Komitee für Körperkultur und Sport.
Korrespondierende Bestände
- LAB C Rep. 101-02 Amt für Jugendfragen und Leibesübungen
- LAB C Rep. 119 Magistrat von Berlin, Abteilung Jugendfragen, Körperkultur und Sport
- LAB C Rep. 120 Magistrat von Berlin, Abteilung Volksbildung
- LAB C Rep. 121 Magistrat von Berlin, Abteilung Kultur
Berlin, März2004/ August 2019 Dr. Heike Schroll/ Christine Pagel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ