Ausstellung von Wandergewerbescheinen nach Überprüfung der Antragsteller
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1245
IX.1.89
Abt. III. Rep. 1. Aa Ratsakten 14. Jh. - 1945
Ratsakten 14. Jh. - 1945 >> 09. (IX.) Bürgerrecht, bürgerliches Gewerbe, Gerichte, Handelsregister, Kompanien, Handwerksämter, Kammern >> 09.01. (IX.1.) Bürgerrechtsvergabe und -entzug, Diskriminierung von Juden, Gerichtsbarkeit über Einwohner, Auswanderung, Gewerbeordnung, Amtsgericht
1926-1953
Enthält: Einzelvorgänge teilweise mit Fotos der Antragsteller zu: Karl Moritz (SPD-Mitglied seit 8.4.1919, ehemals Stadtverordneter und Geschäftsführer des Metallarbeiterverbandes, Ortsgruppe Wismar, geb. 25.5.1892 in Eigenfeld [Wolhynien], als russischer Kriegsgefangener nach Wismar gekommen, nach Abschiebung der Gefangenen Arbeit in der Waggonfabrik, dort Obmann vom Betriebsrat), Friedrich Westphal, Ernst Hadler, Herbert Klüssendorf, Leo Martens, Lisette Bernier, Walter Hartmann, Franz Borke, Hans Gerlach, Max Lischka, Hermann Ruge, Auguste Granzow, Walter Rariol, Bernhard Dittmer, Ernst Pietza, Ludwika Krause, Margarete Pradel, Martha Schulz, Walter Schwarz, Emil Kühl, Rudolf Ahrens, Bruno Voigts, Franz Schwendtke, Carl Worm, Julius Thuesen, Andreas Liebenow, Johann Osten, Fritz Neumann, Ludwig Böhm, Maximilian Matz, Herbert Arendt, Alfons Schütt, Kurt Schönwedel, Heinz Dorn, Irmgard Steinbach, Auguste Lühlke, Ella Broßinski, Hermann Barfknecht, Walter Hoppe, August Westphal, Martha Topka.
Enthält auch: Protokoll der Vernehmung des Fleischers Julius Thuesen wegen illegalen Fleischankaufs 13. Dez. 1949. - Urteil des Schöffengerichts Wismar gegen Gärtner Anton Kowalski und Fuhrmann Friedrich Westphal 15. Apr. 1926.
Enthält auch: Protokoll der Vernehmung des Fleischers Julius Thuesen wegen illegalen Fleischankaufs 13. Dez. 1949. - Urteil des Schöffengerichts Wismar gegen Gärtner Anton Kowalski und Fuhrmann Friedrich Westphal 15. Apr. 1926.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Archiv der Hansestadt Wismar (Archivtektonik)
- Ratsakten 14. Jh. - 1945 (Bestand)
- 09. (IX.) Bürgerrecht, bürgerliches Gewerbe, Gerichte, Handelsregister, Kompanien, Handwerksämter, Kammern (Gliederung)
- 09.01. (IX.1.) Bürgerrechtsvergabe und -entzug, Diskriminierung von Juden, Gerichtsbarkeit über Einwohner, Auswanderung, Gewerbeordnung, Amtsgericht (Gliederung)