1666, April 22; Hamburg S. Straussberg bekundet, daß er sich mit den Erben der Baronessin Salvius verglichen hat. Die Baronessin hatte ihm in ihrem Testament ein Legat über 60 Morgen Land und weitere Besitztümer ausgesetzt. Die Erben übertragen nun Straussberg den Abthof und den Gardehof im Alten Land mit insgesamt 69,5 Morgen Landes und zahlen ihm die Summe von 2000 Reichstalern. Dafür verzichtet er auf alle weiteren Ansprüche an das Erbe. Ausf., Papier mit Petschaftssiegel
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1666, April 22; Hamburg S. Straussberg bekundet, daß er sich mit den Erben der Baronessin Salvius verglichen hat. Die Baronessin hatte ihm in ihrem Testament ein Legat über 60 Morgen Land und weitere Besitztümer ausgesetzt. Die Erben übertragen nun Straussberg den Abthof und den Gardehof im Alten Land mit insgesamt 69,5 Morgen Landes und zahlen ihm die Summe von 2000 Reichstalern. Dafür verzichtet er auf alle weiteren Ansprüche an das Erbe. Ausf., Papier mit Petschaftssiegel
NLA ST, Rep. 1, Nr. 2314a
Möhlmann I Nr. 4414a
NLA ST, Rep. 1 Erzstift und Herzogtum Bremen - Urkunden
Erzstift und Herzogtum Bremen - Urkunden >> 1 Urkunden in chronologischer Reihenfolge
- 1666
Verzeichnung
Straussberg
Salvius, Baronessin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Public Domain Mark 1.0 Universell