Olrik van Selle, Bürger, beurkundet, daß er zum Besten von Memorien für seine Eltern, seine Frau Beke und sich selbst dem Kirchherrn und den Vikaren der St. Katharinenkirche 1 Mark Rente, die ihm in Evert Vormans Erbe am Pferdemarkt, gelegen zwischen den Häusern von Siverd van deme Sike und Koler, zugeschrieben steht, überwiesen hat und setzt zum Bürgen Hinrich van der Wisch - 1436 Juli 13. Original. Pergament. Beschädigtes anhängendes Siegel des Ausstellers und Reste des Siegels des Bürgen.
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Olrik van Selle, Bürger, beurkundet, daß er zum Besten von Memorien für seine Eltern, seine Frau Beke und sich selbst dem Kirchherrn und den Vikaren der St. Katharinenkirche 1 Mark Rente, die ihm in Evert Vormans Erbe am Pferdemarkt, gelegen zwischen den Häusern von Siverd van deme Sike und Koler, zugeschrieben steht, überwiesen hat und setzt zum Bürgen Hinrich van der Wisch - 1436 Juli 13. Original. Pergament. Beschädigtes anhängendes Siegel des Ausstellers und Reste des Siegels des Bürgen.
512-4_URK VIK B 17
512-4 St. Katharinenkirche
St. Katharinenkirche >> Urkunden der Vikare der St. Katherinenkirche >> Renten
13.07.1436
Archivale
Selle, Olrik van
Selle, Beke van
Vorman, Evert
Wisch, Hinrich van der
Sike, Siverd van deme
Koler, -
Pferdemarkt
Memorie
Pension
Vikar
Kirchherr
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ