Beförderungen der ev. Prediger nach dem Tod des Frühpredigers Johann August Daniel Zell und die daraus entstandenen Konflikte
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F 8, Nr. 2156
F 8, Nr. 200
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach >> II. Akten >> 1. Reichsstädtische Zeit >> 1.5. Kirchenwesen >> 1.5.4. Prediger >> 1.5.4.1. Allgemeines
1782-1784
Enthält v.a.:
- Ratsdekret zu den Predigerbeförderungen; der bisherige Abendprediger Christoph Heinrich Hauff wird Senior, Spitalprediger Wilhelm Gottfried Eben Abendprediger, der Oberholzheimer Pfarrer Johann Wilhelm Volz Spitalprediger und der Predigtamtskandidat Wolfgang Christoph Hauff Prediger in Oberholzheim, 11. März 1782 (1)
- Schriftliche Voten der Ratsmitglieder zum Dekret
- Erklärungen Briegels, 1782 (4, 7)
- Protestation des Geheimen Rates und Hospitalpflegers Dr. Georg Christian Heider gegen die Predigerwahl in Oberholzheim, 1782 (6), die zu einem offiziellen Prozess vor dem Reichshofrat in Wien führte und ihn von den übrigen Ratsmitgliedern isolierte
- Korrespondenz mit dem Agenten am Reichshofrat von Bittner
- Denkschrift des Ratmitgliedes Dr. Heider vom 4. Okt. 1784 (18)
- Zusatz zum Ratsprotokoll als "diese unsrere letzte Erklärung" der Senatoren von Hillern, von Klemm, von Bibern und Lächelin auf die Heidersche Denkschrift, 8. Nov. 1784 (19)
- Ratsdekret zu den Predigerbeförderungen; der bisherige Abendprediger Christoph Heinrich Hauff wird Senior, Spitalprediger Wilhelm Gottfried Eben Abendprediger, der Oberholzheimer Pfarrer Johann Wilhelm Volz Spitalprediger und der Predigtamtskandidat Wolfgang Christoph Hauff Prediger in Oberholzheim, 11. März 1782 (1)
- Schriftliche Voten der Ratsmitglieder zum Dekret
- Erklärungen Briegels, 1782 (4, 7)
- Protestation des Geheimen Rates und Hospitalpflegers Dr. Georg Christian Heider gegen die Predigerwahl in Oberholzheim, 1782 (6), die zu einem offiziellen Prozess vor dem Reichshofrat in Wien führte und ihn von den übrigen Ratsmitgliedern isolierte
- Korrespondenz mit dem Agenten am Reichshofrat von Bittner
- Denkschrift des Ratmitgliedes Dr. Heider vom 4. Okt. 1784 (18)
- Zusatz zum Ratsprotokoll als "diese unsrere letzte Erklärung" der Senatoren von Hillern, von Klemm, von Bibern und Lächelin auf die Heidersche Denkschrift, 8. Nov. 1784 (19)
20 Schr. (62 Bl.)
Sachakte
Der Konflikt unm die Wahl des Predigtamtskandidaten Wolfgang Christoph Hauff, Sohn des künftigen Seniors Christoph Heinrich Hauff, auf die Predigerstelle in Oberholzheim, für die auch der Rektor der Lateinschule Johann Friedrich Briegel in Aussicht genommen wurde weitete sich zu einem Denunziationsprozess aus. Vgl. hierzu Riotte, Die paritätische Stadt (wie in Nr. 270), S. 329.
Zell, Johann August Daniel, ev. Prediger
Briegel, Johann Friedrich, ev. Prediger und Rektor
Hauff, Wolfgang Christoph Heinrich, ev. Prediger
Hauff, Christoph Heinrich, ev. Prediger
Heider, Georg Christian, Dr., ev. Hospitalpfleger
Bittner, Johann Jakob von, Agent am Reichshofrat
Eben, Wilhelm Gottfried, ev. Prediger
Volz, Johann Wilhelm, ev. Prediger
Oberholzheim
Frühprediger
Prediger
Predigtamtskandidat
Senior
Rektor
Lateinschule
Denunziationsprozess
Geheimer Rat
Spitalpfleger
Reichshofrat
Reichshofrat, Agent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:20 MESZ