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Streitsache des Generalsuperintendenten Dr. Johann
Dieckmann gegen den Oberstleutnant Christian Neubauer, Kommandant
der Stadt Bremen, wegen einer von diesem herausgegebenen
Schmähschrift zur Privatkommunion
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Streitsache des Generalsuperintendenten Dr. Johann
Dieckmann gegen den Oberstleutnant Christian Neubauer, Kommandant
der Stadt Bremen, wegen einer von diesem herausgegebenen
Schmähschrift zur Privatkommunion
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 11 Die königliche Dienerschaft >> 2.2 11 18 Die Mitglieder des Konsistoriums
1694
Enthält: Denunziationsschrift des Generalsuperintendenten an die Regierung vom 27. März 1694 wegen der gegen ihn in der Schrift gebrauchten Anzüglichkeiten und Verleumdungen; Schreiben der Regierung an den Etatsrat Christoph Heinrich von Weissenfels in Bremen vom selben Tag wegen Ahndung der Sache durch den Bremer Magistrat und rechtlicher Satisfaktion für Dieckmann; Berichterstattung des Etatsrats vom 15. April 1694; Regierungsverfügungen an die Kommissare Regierungsrat Barthold Clement von der Kuhla, von Weissenfels und Bürgermeister Dr. Jodocus Hackmann vom 1. und 15. Mai 1694 wegen Verhandlungen mit stadtbremischen Deputierten über verschiedene Anzüglichkeiten Neubauers; Gesuch der Domprediger an die Regierung vom 9. Oktober 1694 um Genehmigung der Drucklegung ihrer Verteidigungsschrift gegen Neubauer; Protokoll vom 26. Oktober 1694 wegen Nicht-Verteilung der gedruckten Verteidigungsschrift; Gegenschrift (Beweis) gegen die Neubauer'sche Apologie von Jacob Biedenweg, Pastor in Daverden (Druckschrift, 1694)
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:116098961:Dieckmann, Johann
Index-Gruppe: frei: GND:143066889:Kuhla, Barthold Clemens von der
alte Signatur: Rep. 5a Fach 539 Nr. 7
Dieckmann, Johann, Dr., Generalsuperintendent Neubauer, Christian, Oberstleutnant, Kommandant, Bremen Weissenfels, Christoph Heinrich von, Etatsrat Kuhla, Barthold Clement von der, Regierungsrat Hackmann, Jodocus, Dr., Bürgermeister, Stade Biedenweg, Jacob, Pastor, Daverden, Schrift
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.