Heinrich Bischof zu Paderborn bekundet, daß vormals drei edle Brüder ihr väterliches Erbtheil getheilt, so daß der eine Colstide, der andere Ober-Holthusson, der dritte, Namens Imico Nieder-Holthusson bekommen; der erste habe seinen Antheil der Domkirche zu Paderborn, der andere dem Kloster Werden geschenkt und um hierzu die Einwilligung des Imico zu erlangen, letzterer den Stein Agisterstein im benachbarten Walde u. altes Land von der Spitze dieses Steines bis in die Fluren von Nieder-Holthuson u. Hornon überlassen, dies habe Imicos Sohn Erpho und nach dessen frühen Tode seine Mutter mit Einwilligung ihrer Tochter Witsuit u. ihres Schwiegersohnes Everhard von Veltheim an Gumbert, Abt des Klosters A[bdinghof] verkauft, was der Bischof mit seinem Banne bestätigt. Gumbert bestimmt aus diesen Besitzungen einen Zins für die Begehung des Gedächtnisses des Grafen Otto und seines Bruders Beklo, die zu diesem Kaufe beigesteuert. Zeugen: Gerhard, Wulfhard, Walrat, Embriko, Meingier, Godescalc, Sibert, Frithemar.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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