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Differenzen zwischen Nassau-Dillenburg und Sayn wegen des Überzugs der Untertanen von Sayn nach Nassau und umgekehrt und die Versteuerung ihres Vermögens
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Differenzen zwischen Nassau-Dillenburg und Sayn wegen des Überzugs der Untertanen von Sayn nach Nassau und umgekehrt und die Versteuerung ihres Vermögens
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 36 VI Nr. 11
E 601 Freier Grund Sel- und Burbach
Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.1. Gemeinsame Verwaltung des Grundes mit Nassau (Abschiede, Verträge, Differenzen)
1611-1677, 1724
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Bericht des Burbacher Schultheißen Martin Scheel über den Fortzug des saynischen Untertanen Conrad Schonwetter mit Magdalena Brotzer aus Zeppenfeld (1614); Korrespondenz zwischen Nassau-Dillenburg und Nassau-Beilstein wegen des angeblichen Verbots des Abzugs zwischen Sayn und Beilstein (1611); Korrespondenzen wegen des Abzugs des Arnold Neuser zu Salchendorf (1638); Supplik des Ludwig Ernst von Selbach, genannt Langen, zu Zeppenfeld an Gräfin Louisa Juliana zu Sayn wegen der Verlobung der Tochter einer Hoffrau seines adeligen Gutes mit einem saynischen Untertanen (1663); Schreiben der Kanzlei zu Dillenburg an die Kanzlei zu Hachenburg wegen begangener Eingriffe Siegener Untertanen an der Grenze unweit von Salchendorf (03.02.1673); Abzug des nassauischen Untertanen Andreas Krumb zu Burbach ins Saynische (1676); Berichte des Vogts zu Burbach über die Bestrafung des in einem nassauischen Haus wohnenden Johann Engelbert Will zu Wahlbach Abzug eines nassauischen Untertanen in ein erkauftes saynisches Haus (1677); Supplik des Johann Engel Finck zu Neunkirchen wegen des Abzugs seines dortigen Schwager namens Adam Klein in ein erkauftes nassauisches Haus (1724). Korrespondenten u.a.: Georg Graf zu Nassau-Beilstein, Schultheiß Arnold Jäger (Neunkirchen), Louisa Juliana Gräfin zu Sayn, Ludwig Ernst von Selbach genannt Langen, Vogt Beel (Burbach), Schultheiß Niclas Mehner (Heller), Conrad Fischer, Ludwig Heinrich Graf zu Nassau-Dilllenburg, Arnold Neuser (Salchendorf), Johann Engel Finck (Neunkirchen), Schultheiß Bauermeister (Neunkirchen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.