Duisburg, St. Elisabethenberg, Akten AA 0222 (Bestand)
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AA 0222 120.63.02
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 1. Behörden und Bestände vor 1816 >> 1.2. Geistliche Institute >> 1.2.1. A - D >> 1.2.1.29. Duisburg >> 1.2.1.29.2. St. Elisabethenberg
1558-1807
Besitzrechte, Finanzen
Bestandsbeschreibung: Einleitung
Hinweis zu anderen Archiven: Im bischöflichen Archiv Münster: Kontroverse des Rektors mit dem Prior des Klosters S. Crucis, 1710 (A 2) Schultheiß Türck, 1747 (A 4).
Im Staatsarchiv Düsseldorf werden bisher zwei Urkundenbestände weiblicher Orden unter den Namen ”Duisburg, inger Orden“ (= 5 Urkunden) und ”Duisburg, Franziskanessen“ (= 31 Urkunden) geführt.
Die richtige Bezeichnung muß jedoch lauten ”Duisburg, Franziskanerinnen“ (= Katharinenkloster = inger Orden) und ”Duisburg, Elisabethenberg“ (= Beginen). Die bisherige Bezeichnung ”Duisburg, Franziskanessen“ müßte also durch ”Duisburg, Elisabethenberg“ ersetzt werden; denn die Beginen oder Elisabethenberg genannte Niederlassung richtete sich zwar äußerlich nach der Franziskanerregel, die eigentlichen Franziskanerinnen aber waren das Katharinenkloster oder ”inger Orden“.
Nach Heinrich Averdunk, Geschichte der Stadt Duisburg, 1894, S. 183 ff. lautet die Bezeichnung für die Duisburger Franziskanerinnen (Franziskanessen) auch Katharinenkloster. Sie haben ihre Niederlassung in der Beekstraße.
Die Gleichheit der Bezeichnungen Franziskanerinnen, Katharinenkloster und Poenitentiarierinnen in der Beekstraße kommt besonders zum Ausdruck in den Regesten des ”Archivs des Katharinenklosters“ von C. Wilkes (C. Wilkes, Inventar des Archivs der evangelischen Gemeinde mit einem Anhang über das Archiv des Katharinenklosters zu Duisburg, Duisburg 1941, S. 197 ff. ) und den Vorbemerkungen ( ebd. S. XXV ff.).
Bei Wilkes befindet sich auch die vierte Bezeichnung für diese geistliche Niederlassung, nämlich ”in dem Orden“ oder ”inger Orden“ (vgl. ebd. das Regest von 1380 August 8 (Nr. 17) und besonders das ebd. Regest von 1483 September 30 (Nr. 200)). In Nr. 200 wird der Orden bezeichnet als der Konvent ”des cloisters toe s. Katharinen anders geheiten in der Oirden“.
Zur Klarstellung und um Hindernisse zu vermeiden, sei weiterhin erwähnt, daß das Kloster Elisabethenberg oder Elisabethenkloster, das auch Beginenkonvent genannt wurde und an der Beginengasse in Richtung auf den Kleinen Kalkhof in Duisburg lag, nichts mit den obengenannten Franziskanerinnen zu tun hatte. Über diese geistliche Niederlassung siehe Heinrich Averdunk (Geschichte der Stadt Duisburg, S. 199 f.). Diesem Beginenkonvent (nach Franziskanerregel) (Elisabethenberg) ist also der Bestand der 31 Urkunden von 1429 bis 1664 zuzuordnen, der bisher im Stadtarchiv unter der Bezeichnung ”Duisburg, Franziskanessen“ geführt wurde.
Bei dem analogen Findbuch, das der Retrokonversion zugrundelag, handelt es sich um eine Abschrift des von Dr. F. Lau 1928 im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf erarbeiteten Repertoriums, das Dr. von Roden im März 1960 um vorstehende Einleitung ergänzt hat. Die manuelle Konversion besorgte Frau I. Dandyk. Der
Unterzeichner nahm auf dieser Grundlage Korrekturen vor, um die softwaregestützte Retrokonversion in das Datenbankformat zu ermöglichen.
Dr. Richter, 27. Juli 2005.
Bestandsbeschreibung: Einleitung
Hinweis zu anderen Archiven: Im bischöflichen Archiv Münster: Kontroverse des Rektors mit dem Prior des Klosters S. Crucis, 1710 (A 2) Schultheiß Türck, 1747 (A 4).
Im Staatsarchiv Düsseldorf werden bisher zwei Urkundenbestände weiblicher Orden unter den Namen ”Duisburg, inger Orden“ (= 5 Urkunden) und ”Duisburg, Franziskanessen“ (= 31 Urkunden) geführt.
Die richtige Bezeichnung muß jedoch lauten ”Duisburg, Franziskanerinnen“ (= Katharinenkloster = inger Orden) und ”Duisburg, Elisabethenberg“ (= Beginen). Die bisherige Bezeichnung ”Duisburg, Franziskanessen“ müßte also durch ”Duisburg, Elisabethenberg“ ersetzt werden; denn die Beginen oder Elisabethenberg genannte Niederlassung richtete sich zwar äußerlich nach der Franziskanerregel, die eigentlichen Franziskanerinnen aber waren das Katharinenkloster oder ”inger Orden“.
Nach Heinrich Averdunk, Geschichte der Stadt Duisburg, 1894, S. 183 ff. lautet die Bezeichnung für die Duisburger Franziskanerinnen (Franziskanessen) auch Katharinenkloster. Sie haben ihre Niederlassung in der Beekstraße.
Die Gleichheit der Bezeichnungen Franziskanerinnen, Katharinenkloster und Poenitentiarierinnen in der Beekstraße kommt besonders zum Ausdruck in den Regesten des ”Archivs des Katharinenklosters“ von C. Wilkes (C. Wilkes, Inventar des Archivs der evangelischen Gemeinde mit einem Anhang über das Archiv des Katharinenklosters zu Duisburg, Duisburg 1941, S. 197 ff. ) und den Vorbemerkungen ( ebd. S. XXV ff.).
Bei Wilkes befindet sich auch die vierte Bezeichnung für diese geistliche Niederlassung, nämlich ”in dem Orden“ oder ”inger Orden“ (vgl. ebd. das Regest von 1380 August 8 (Nr. 17) und besonders das ebd. Regest von 1483 September 30 (Nr. 200)). In Nr. 200 wird der Orden bezeichnet als der Konvent ”des cloisters toe s. Katharinen anders geheiten in der Oirden“.
Zur Klarstellung und um Hindernisse zu vermeiden, sei weiterhin erwähnt, daß das Kloster Elisabethenberg oder Elisabethenkloster, das auch Beginenkonvent genannt wurde und an der Beginengasse in Richtung auf den Kleinen Kalkhof in Duisburg lag, nichts mit den obengenannten Franziskanerinnen zu tun hatte. Über diese geistliche Niederlassung siehe Heinrich Averdunk (Geschichte der Stadt Duisburg, S. 199 f.). Diesem Beginenkonvent (nach Franziskanerregel) (Elisabethenberg) ist also der Bestand der 31 Urkunden von 1429 bis 1664 zuzuordnen, der bisher im Stadtarchiv unter der Bezeichnung ”Duisburg, Franziskanessen“ geführt wurde.
Bei dem analogen Findbuch, das der Retrokonversion zugrundelag, handelt es sich um eine Abschrift des von Dr. F. Lau 1928 im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf erarbeiteten Repertoriums, das Dr. von Roden im März 1960 um vorstehende Einleitung ergänzt hat. Die manuelle Konversion besorgte Frau I. Dandyk. Der
Unterzeichner nahm auf dieser Grundlage Korrekturen vor, um die softwaregestützte Retrokonversion in das Datenbankformat zu ermöglichen.
Dr. Richter, 27. Juli 2005.
Archivbestand
Deutsch
Literaturverzeichnis
G. Allmang, Geschichte des ehemaligen Regulartertiarierklosters St. Nikolaus (bei Schloß Dyck, Kreis Grevenbroich, Rheinland) von seiner Gründung bis zur Jetztzeit, 1400- 1911, Essen- Ruhr 1911
G. Allmang, Geschichte des ehemaligen Regulartertiarierklosters St. Nikolaus (bei Schloß Dyck, Kreis Grevenbroich, Rheinland) von seiner Gründung bis zur Jetztzeit, 1400- 1911, Essen- Ruhr 1911
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
21.04.2026, 8:22 AM CEST
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- 1.2.1.29. Duisburg (Archival tectonics)
- 1.2.1.29.2. St. Elisabethenberg (Archival tectonics)
- Duisburg, St. Elisabethenberg, Akten AA 0222 (Archival holding)