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Bestätigung durch Johann [von Merlau], Abt von Fulda, und Hermann von Buchenau, Pfleger, des Verkaufs eines Hofs und Vorwerks bei Hünhan an den Dechanten und Konvent von Fulda
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Bestätigung durch Johann [von Merlau], Abt von Fulda, und Hermann von Buchenau, Pfleger, des Verkaufs eines Hofs und Vorwerks bei Hünhan an den Dechanten und Konvent von Fulda
Original, Pergament, Dt., von den 8 Siegeln Nr. 4 ab.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1422 in die purificationis Marie
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann [von Merlau], Abt von Fulda, und Hermann von Buchenau, Pfleger des Stifts, bestätigen den mit ihrem Einverständnis getätigten Verkauf auf Wiederlöse des Hofs und Vorwerks zu den Gruben bei Hünhan [Ortsteil der Gem. Burghaun, Lkr. Fulda] durch Apel von Haun und seinen Sohn Reinhard an Konrad am Berge, Dechant, und den Konvent von Fulda, nachdem Apel und Reinhard die Güter mit dem Geld des Stifts von Engelhard und Eberhard von Buchenau eingelöst hatten.
Vgl. Urk. 77, Nr. 372.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.