KM Erwachsenenbildung NW 0140 (Bestand)
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NW 0140 330.19.00
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW >> 4.2. Oberste Landesbehörden >> 4.2.5. Kultusministerium >> 4.2.5.7. Weiterbildung
1946-1962
Erwachsenenbildung: Bewirtschaftung der Haushaltsmittel, Landesjugendplan, Landesverband der Volkshochschulen, Tagungen, Zuschüsse an Erwachsenenbildungseinrichtungen
Bestandsbeschreibung: A. Vorbemerkung
Der nachstehend verzeichnete Bestand wurde im November 1968 von der Gruppe II E 5 (Erwachsenenbildung und Sport) des Kultusministeriums im Umfang von 25 Stehordnern mit einer Ablieferungsliste abgegeben und unter Nr. III 472/68 akzessioniert. Er trägt die Bestandsbezeichnung NW 140 und umfaßt hauptsächlich Akten der Gruppe Erwachsenenbildung.
Die Laufzeit liegt zwischen 1946 und 1962.
Die Gruppe Erwachsenenbildung unterstand der Abteilung II (Erziehungswesen) des Kultusministeriums und war zunächst in fünf, ab 5.5.1953 in zwei Referate unterteilt.
Als am 10.2.1959 eine neue Gruppe II E 5 (Fachhochschulen, Lehrer-, Ingenieur-, Studentenfortbildung etc.) eingerichtet wurde, wurde die Erwachsenenbildung neben sechs anderen Referaten der Gruppe II E 6 unterstellt (ab 1.11.1960).
Der Sport gehörte ab 1959 zur Gruppe III E 6 (siehe Findbuch HA 30/10); er wurde ab 1.11.1960 der Gruppe II E 6 als Referat 6 erneut unterstellt. Ab 14.5.1962 unterstand die Erwachsenenbildung der Gruppe II H als Referat 5.
"Die Gruppe II E 5 befaßt sich mit allen Fragen der Erwachsenenbildung und sieht ihre Arbeit vornehmlich darin, die zahlreichen Volkshochschulen so zu sichern und auszubauen, daß sie der gesetzten Aufgabe und dem Staatsinteresse entsprechen. Förderung der persönlichen Initiative, Beratung bei der Ausgestaltung der Volkshochschulen, persönlichen Fragen, Schrifttum und geistige Ausrichtung sowie Hithilfe in allen Zweifelsfällen sind ihre Hauptaufgabengebiete. Für die Pflege und Förderung der Erwachsenenbildung sowie für Arbeitsgemeinschaften mit ausländischen Gästen wurde die Bildungsstätte Fredeburg in Leben gerufen.
In der Frage der Heimvolkshochschulen wurden alle privaten Versuche tatkräftig unterstützt, so daß heute (1948, Anm. d. Verf.) eine Reihe von Planungen bereits durchgeführt bzw. im Aufbau begriffen sind.
Für die Bergarbeiterlager und ihre Betreuung wurden besondere Einrichtungen in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und der Berg-Bauleitung geschaffen. ... ." (Aus: Monatsblätter NW, hrsg. vom Chef der Landeskanzlei, JG. 1/1948, S. 134)
Aktenzeichen II E gen. stammen von einer Gruppe der Abteilung II, die dem Abteilungsleiter unmittelbar unterstellt war, und die allgemeine Angelegenheiten der Abteilung, die Koordinierung und die Schulgesetzgebung umfaßte.
Aktenzeichen Z kommen von der Zentralabteilung des Kultusministeriums, die Haushalts- und Finanzangelegenheiten, interministerielle Ausschüsse, allgemeine Fragen des Beamten-, Angestellten- und Arbeitsrechts etc. umfaßt.
Aktenzeichen der Gruppen VIII und X (in NW 140-1), die im Jahre 1947 einige Monate existierten, sind nach den Geschäftsverteilungsplänen nicht zu ermitteln; es ist anzunehmen, daß diese Gruppen analog zur Gruppe VII gebildet wurden.
Andere, von der Ablieferungsliste abweichende Aktenzeichen wurden wegen der Kürze der jeweiligen Vorgänge nicht ausgeworfen. Kassiert wurden lediglich unwesentliche Unterlagen zur Verteilung der Haushaltsmittel, von denen einige exemplarisch in den Bestand aufgenommen wurden. Ferner werden die Materialien zu Tagungen in der Bildungsstätte Kronenburg zur Kassation vorgeschlagen; die endgültige Entscheidung soll jedoch bis zur Ablieferung des Bestandes Kronenburg zurückgestellt werden.
Beamtenliste:
1947:
Abteilungsleiter der Abt. II: Ministerialdirektor Dr. Koch
Gruppenleiter: Lenartz
Referent für Erwachsenenbildung: Reg. Amtmann Berghaus
1950:
Abteilungsleiter: Ministerialdirektor Dr. Koch
Gruppenleiter: Regierungsrat Kraemer
Referent für Erwachsenenbildung: Regierungsinsp. Roter
Referent für Volksbildung: Angestellter Dr. Orthen
1952:
Abteilungsleiter: N.N.
Gruppenleiter: Regierungsrat Dr. Orthen
1953:
Abteilungsleiter: Ministerialdirigent Bergmann
Gruppenleiter: Abteilungsleiter
Referent: Regierungsrat Dr. Orthen
Sachbearbeiter: Regierungsinspektor Gardeweg
1954:
Abteilungsleiter: Ministerialdirigent Bergmann
Gruppenleiter: Abteilungsleiter
Referent: Oberregierungsrat Dr. Orthen
Sachbearbeiter: Regierungsoberinspektor Gardeweg
20.4.1956:
Abteilungsleiter: N.N.
Gruppenleiter: N.N.
Referent für Erwachsenenbildung: Oberregierungsrat Dr. Orthen
20.10.1956:
Abteilungsleiter: Ministerialdirigent Dr. Schütte
Gruppenleiter: Abteilungsleiter
Referent: Oberregierungsrat Dr. Orthen
Sachbearbeiter: Angestellte Schäfer
1957:
Abteilungsleiter: Ministerialdirigent Dr. Schütte
Gruppenleiter: Abteilungsleiter
Referent: Oberregierungsrat Dr. Orthen
Sachbearbeiter: Regierungsoberinspektor Gardeweg
1959:
Abteilungsleiter: Ministerialrat Krawinkel
II E 6 Referent für Erwachsenenbildung: Oberregierungsrat Dr. Orthen
Sachbearbeiter: Regierungsoberinspektor Gardeweg
1960:
Abteilungsleiter: Ministerialdirigent Prof. Dr. Holzapfel
Gruppenleiter: Oberschulrat Dr. Kluxen
Referent: Oberregierungsrat Dr. Orthen
Sachbearbeiter: Regierungsoberinspektor Gardeweg
1962
Abteilungsleiter: Ministerialdirigent Prof. Dr. Holzapfel
Gruppenleiter: Ministerialrat Dr. Kluxen
Referent für Erwachsenenbildung (II H 6):
Regierungsdirektor Dr. Orthen
Der vorliegende Bestand wurde von Staatsarchivinspektoranwärterin Susanne Klapps im August 1976 verzeichnet. Das Findbuch schrieb Frau Hindel.
Bestandsbeschreibung: A. Vorbemerkung
Der nachstehend verzeichnete Bestand wurde im November 1968 von der Gruppe II E 5 (Erwachsenenbildung und Sport) des Kultusministeriums im Umfang von 25 Stehordnern mit einer Ablieferungsliste abgegeben und unter Nr. III 472/68 akzessioniert. Er trägt die Bestandsbezeichnung NW 140 und umfaßt hauptsächlich Akten der Gruppe Erwachsenenbildung.
Die Laufzeit liegt zwischen 1946 und 1962.
Die Gruppe Erwachsenenbildung unterstand der Abteilung II (Erziehungswesen) des Kultusministeriums und war zunächst in fünf, ab 5.5.1953 in zwei Referate unterteilt.
Als am 10.2.1959 eine neue Gruppe II E 5 (Fachhochschulen, Lehrer-, Ingenieur-, Studentenfortbildung etc.) eingerichtet wurde, wurde die Erwachsenenbildung neben sechs anderen Referaten der Gruppe II E 6 unterstellt (ab 1.11.1960).
Der Sport gehörte ab 1959 zur Gruppe III E 6 (siehe Findbuch HA 30/10); er wurde ab 1.11.1960 der Gruppe II E 6 als Referat 6 erneut unterstellt. Ab 14.5.1962 unterstand die Erwachsenenbildung der Gruppe II H als Referat 5.
"Die Gruppe II E 5 befaßt sich mit allen Fragen der Erwachsenenbildung und sieht ihre Arbeit vornehmlich darin, die zahlreichen Volkshochschulen so zu sichern und auszubauen, daß sie der gesetzten Aufgabe und dem Staatsinteresse entsprechen. Förderung der persönlichen Initiative, Beratung bei der Ausgestaltung der Volkshochschulen, persönlichen Fragen, Schrifttum und geistige Ausrichtung sowie Hithilfe in allen Zweifelsfällen sind ihre Hauptaufgabengebiete. Für die Pflege und Förderung der Erwachsenenbildung sowie für Arbeitsgemeinschaften mit ausländischen Gästen wurde die Bildungsstätte Fredeburg in Leben gerufen.
In der Frage der Heimvolkshochschulen wurden alle privaten Versuche tatkräftig unterstützt, so daß heute (1948, Anm. d. Verf.) eine Reihe von Planungen bereits durchgeführt bzw. im Aufbau begriffen sind.
Für die Bergarbeiterlager und ihre Betreuung wurden besondere Einrichtungen in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und der Berg-Bauleitung geschaffen. ... ." (Aus: Monatsblätter NW, hrsg. vom Chef der Landeskanzlei, JG. 1/1948, S. 134)
Aktenzeichen II E gen. stammen von einer Gruppe der Abteilung II, die dem Abteilungsleiter unmittelbar unterstellt war, und die allgemeine Angelegenheiten der Abteilung, die Koordinierung und die Schulgesetzgebung umfaßte.
Aktenzeichen Z kommen von der Zentralabteilung des Kultusministeriums, die Haushalts- und Finanzangelegenheiten, interministerielle Ausschüsse, allgemeine Fragen des Beamten-, Angestellten- und Arbeitsrechts etc. umfaßt.
Aktenzeichen der Gruppen VIII und X (in NW 140-1), die im Jahre 1947 einige Monate existierten, sind nach den Geschäftsverteilungsplänen nicht zu ermitteln; es ist anzunehmen, daß diese Gruppen analog zur Gruppe VII gebildet wurden.
Andere, von der Ablieferungsliste abweichende Aktenzeichen wurden wegen der Kürze der jeweiligen Vorgänge nicht ausgeworfen. Kassiert wurden lediglich unwesentliche Unterlagen zur Verteilung der Haushaltsmittel, von denen einige exemplarisch in den Bestand aufgenommen wurden. Ferner werden die Materialien zu Tagungen in der Bildungsstätte Kronenburg zur Kassation vorgeschlagen; die endgültige Entscheidung soll jedoch bis zur Ablieferung des Bestandes Kronenburg zurückgestellt werden.
Beamtenliste:
1947:
Abteilungsleiter der Abt. II: Ministerialdirektor Dr. Koch
Gruppenleiter: Lenartz
Referent für Erwachsenenbildung: Reg. Amtmann Berghaus
1950:
Abteilungsleiter: Ministerialdirektor Dr. Koch
Gruppenleiter: Regierungsrat Kraemer
Referent für Erwachsenenbildung: Regierungsinsp. Roter
Referent für Volksbildung: Angestellter Dr. Orthen
1952:
Abteilungsleiter: N.N.
Gruppenleiter: Regierungsrat Dr. Orthen
1953:
Abteilungsleiter: Ministerialdirigent Bergmann
Gruppenleiter: Abteilungsleiter
Referent: Regierungsrat Dr. Orthen
Sachbearbeiter: Regierungsinspektor Gardeweg
1954:
Abteilungsleiter: Ministerialdirigent Bergmann
Gruppenleiter: Abteilungsleiter
Referent: Oberregierungsrat Dr. Orthen
Sachbearbeiter: Regierungsoberinspektor Gardeweg
20.4.1956:
Abteilungsleiter: N.N.
Gruppenleiter: N.N.
Referent für Erwachsenenbildung: Oberregierungsrat Dr. Orthen
20.10.1956:
Abteilungsleiter: Ministerialdirigent Dr. Schütte
Gruppenleiter: Abteilungsleiter
Referent: Oberregierungsrat Dr. Orthen
Sachbearbeiter: Angestellte Schäfer
1957:
Abteilungsleiter: Ministerialdirigent Dr. Schütte
Gruppenleiter: Abteilungsleiter
Referent: Oberregierungsrat Dr. Orthen
Sachbearbeiter: Regierungsoberinspektor Gardeweg
1959:
Abteilungsleiter: Ministerialrat Krawinkel
II E 6 Referent für Erwachsenenbildung: Oberregierungsrat Dr. Orthen
Sachbearbeiter: Regierungsoberinspektor Gardeweg
1960:
Abteilungsleiter: Ministerialdirigent Prof. Dr. Holzapfel
Gruppenleiter: Oberschulrat Dr. Kluxen
Referent: Oberregierungsrat Dr. Orthen
Sachbearbeiter: Regierungsoberinspektor Gardeweg
1962
Abteilungsleiter: Ministerialdirigent Prof. Dr. Holzapfel
Gruppenleiter: Ministerialrat Dr. Kluxen
Referent für Erwachsenenbildung (II H 6):
Regierungsdirektor Dr. Orthen
Der vorliegende Bestand wurde von Staatsarchivinspektoranwärterin Susanne Klapps im August 1976 verzeichnet. Das Findbuch schrieb Frau Hindel.
Archivbestand
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
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