10. Panzer-Division (Bestand)
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BArch RH 27-10
call number: RH 27-10
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Divisionen >> Panzer-Divisionen
1939-1943
Geschichte des Bestandsbildners: Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Bd. 3, S. 170-171, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.
10. Panzer-Division
(WK V, E 7 Vaihingen/Filder)
1.4.1939 in Prag als Stab 10. Pz. Div., dem wechselnd Einheiten der Panzer- und mot. Verbände zugeteilt waren. Bei Kriegsbeginn gehörten dazu:
Inf. Rgt. (mot.) 86 der 29. ID (FStO sonst Mühlhausen)
Panzer-Rgt. 8 der selbst. Pz. Brig. 4 (FStO Böblingen)
I./Aufkl. Rgt. 8 der 3. leichten Div. (FStO Stettin)
II./Art. Rgt. 29 der 29. ID (FStO Erfurt)
Die Division wurde der Heeresgruppe Nord zugeführt. Bei dieser standen bereits im Pz. Verband Kempf außer SS-Truppen der Stab der 4. Pz. Brigade und das Panzer-Rgt. 7 (Vaihingen), das am 11.10. zur Div. übertrat.
Am 1.11.1939 wurde das Inf. Rgt. (mot.) 69 der 20. ID (mot.) ohne I. und III. Btl. sowie das I./Art. Rgt. 20 in die Division übernommen und diese unter Umbenennung der Inf. Rgt. (mot.) in Schützen-Regimenter am 1.4.1940 neu gegliedert:
10. Schützen-Brigade (neu)
Schützen-Rgt. 69 I., II. (I. aus III/86, FStO Eschwege, II. aus II/69, Hamburg-Wandsbek)
Schützen-Rgt. 86 I., II. (aus I, II./86, FStO Mülhausen)
4. Panzer-Brigade (FStO Stuttgart)
Panzer-Rgt. 7 I., II. (FStO Vaihingen)
Panzer-Rgt. 8 I., II. (FStO Böblingen)
Art. Rgt. 90 I., II. (I. aus I./20 FStO Itzehoe, II. aus II./29 FStO Erfurt)
Div. Einheiten 90 (aber Pz. Pi. Btl. 49)
Bei Umbildung der Panzerdivisionen wurde am 18.1.1941 das Panzer-Rgt. 8 an die 15. Pz. Div. abgegeben, das Kradsch. Btl. 10 aus Abgaben der Division selbst und das III./Art. Rgt. 90 aus der I./Art. Rgt. 105 neu errichtet.
1942 wurde für das Pz. Rgt. 7 vorübergehend eine III. Abt. gebildet, diese dann aber an das Pz. Rgt. 36 abgegeben, die Aufkl. Abt. 90 (früher I./Aufkl. Rgt. 8) mit dem Kradschützen-Btl. 10 verschmolzen und 1943 dieses in Pz. Aufkl. Abt. 10 umbenannt. Zur Div. trat 1942 die H. Flakart. Abt. 302 als IV. (Flak)/Art. Rgt. 90 und seit 20.4.1943 wieder unter eigenen Nummer.
10. Pz. Gren. Brig.
Pz. Gren. Rgt. 69 I., II.
Pz. Gren. Rgt. 86 I., II.
Pz. Aufkl. Abt. 10
Panzer-Rgt. 7 I., II.
Art. Rgt. 90 I.-III.
H. Flakart. Abt. 302
Div. Einheiten 90 (Pz. Pi. Btl. 49)
Im Mai 1943 wurde die Division in Tunis vernichtet, am 30. Juni auch formell aufgelöst und nicht wieder errichtet.
Unterstellung:
1939
Sept.: z. Vfg.; Nord; Osten; Pommern, Polen
Dez.: z. Vfg.; Armee; "A"; Westen; Eifel
1940
Jan./Mai: z. Vfg.; 16. Armee; "A"; Westen; Eifel, Frankreich
Juni: XIV; Kleist (4); "B"; Westen; Frankreich
Juli/Okt.: XXII; 2. Armee; "C"; Westen; Frankreich
Nov./Dez.: Suippes; 1. Armee; "D"; Westen; Frankreich
1941
Jan./Feb.: XXXXI; 1. Armee; "D"; Westen; Frankreich
März/Apr.: z. Vfg.; "C"; Heimat
Mai: LVI; 3. Pz. Gru.; Heimat
Juni: (Wkr. VIII); 2. Pz. Gru.; Heimat
Juli/Aug.; XXXXVI; 2. Pz. Gru.; Mitte; Osten; Minsk, Smolensk
Sept.: z. Vfg.; 4. Pz. Gru.; Mitte; Osten; Minsk, Smolensk
Okt./Dez.: XXXX; 4. Pz. Gru.; Mitte; Osten; Wjasma, Moskau
1942
Jan.: XXXXVI; 4. Pz.Armee; Mitte; Osten; Juchnow
Feb.: IX; 4.; Pz.Armee; Mitte; Osten; Juchnow
März: XX; 4. Pz.Armee; Mitte; Osten; Juchnow
Apr.: z. Vfg.; Mitte; Osten; Juchnow
Mai: z. Vfg.; "D"; Westen; Frankreich
Juni: LXXXI; 15. Armee; "D"; Westen; Frankreich
Juli/Aug.: z. Vfg.; 15. Armee; "D"; Westen; Frankreich
Sept./Okt.: LXXXI; 15. Armee; "D"; Westen; Frankreich
Nov.: z. Vfg.; 15. Armee; "D"; Westen; Frankreich
Dez.: LXXXX; OB Süd; Süden; Tunis
1943
Jan./März: z. Vfg.; 5. Pz.Armee; OB Süd; Süden; Tunis
Apr./Mai: z. Vfg.; Afrika; Süden; Tunis
Anmerkung:
Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im Einzelnen:
1940
9. Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.
1941
15. Jan., 10. Feb., 12. März, 5. Apr., 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.
1942
2. Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept., 8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.
1943
1. Jan., 3. Feb., 4. März, 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept., 4. Okt., 8. Nov., 3. Dez
1944
15. Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov (26. Nov.), (31. Dez.)
1945
19. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai
Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8 Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1984 verzeichnet worden (Frau Günthner). Das hieraus im April 1984 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2012 sowie 2015 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Auch die Kriegstagebücher der Panzer-Divisionen waren, wie die Kriegstagebücher
aller anderen Verbände, Einheiten und Dienststellen des Heeres vom Mobilmachungstag (26.8.1939) an, dem Heeresarchiv Potsdam einzureichen, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach der Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer), in dieser Reihenfolge auch eingelagert, dann aber systematisch nach den kriegstagebuchführenden Stellen und deren Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Diese Listen (sog. "Potsdam-Listen") sind erhalten geblieben. Aus ihnen geht hervor, dass Kriegstagebücher von Divisionen noch bis Anfang oder Mitte 1944 beim Heeresarchiv eingegangen sind. Jedoch sind Divisions-Kriegstagebücher, die später als Mitte oder Ende 1943 in Potsdam eingingen, offenbar nicht mehr an die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert worden und mit allen anderen Beständen, die sich noch in Potsdam befanden, beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 verlorengegangen. Weitere Lücken - die nur zum Teil durch E = Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen wieder aufgefüllt werden konnten - haben sich durch Aktenverluste beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 ergeben. Sonst aber sind die Liegnitzer Divisionsbestände vollständig mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen gelangt, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und bald darauf nach Frankfurt/Main gebracht wurden, von wo sie in die USA gelangten. Dort wurden sie nochmals erfasst, verfilmt (mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen) und ab 1962 an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben. Hier kamen sie zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und nach deren Auflösung (Anfang 1968) in das Bundesarchiv-Militärarchiv.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten (N=Nachträge):
- Sept. 1962: 1. - 6. , 9. Panzer-Division
- März 1963 : 7. - 8., 9. (N), 10. - 18., 116. Panzer-Division
- Nov. 1963: 19. - 23. Panzer-Division
- Apr. 1964: 24. - 27. Panzer-Division
- Sept. 1965: 4., 10. - 11. Panzer-Division (alles N)
- März 1966: 116. Panzer-Division (N)
- Mai 1966: 179. Reserve-Panzer-Division
- Okt. 1967: 1. - 5., 7., 10. - 13. 20. Panzer-Division, (alles N), Panzer-Division Holstein, Norwegen, Panzer-Lehr-Division
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind Kriegstagebücher von Panzer-Divisionen wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 41: Divisionen 1 - 5
- Guide Nr. 45: Divisionen 6 - 9
- Guide Nr. 63: Nachträge Divisionen 1- 9, 10 - 21
- Guide Nr. 64: Divisionen 22 - 27
- Guide Nr. 67: Division 116
- Guide Nr. 68: Division 179
- Guide Nr. 79: Division Norwegen, Pz.Lehr
Außer den Materialien aus Potsdam (bzw. Liegnitz), die etwa 95-98% der Bestände ausmachen, sind noch zu nennen:
- Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat,
- Einzelakten aus anderen der in den USA z.T. unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen ("EAP", u.a.),
- Abgaben aus Privathand, dabei auch Nachkriegs-Ausarbeitungen ("Studies" für die Historical Division/US Army in Europe, u.a.) - siehe die Zugangs-Vermerke in der Spalte "Bemerkungen".
Akten aus der Vorkriegszeit sind, abgesehen von wenigen Ausnahmen, nicht überliefert; Gleiches gilt für das bei den einzelnen Abteilungen der Divisionsstäbe außerhalb der Kriegstagebuch-Unterlagen angefallene Routine-Schriftgut.
Die Schriftgutverzeichnisse weisen stets die gleiche Reihenfolge auf:
- "Stammtafeln" (mit organisationsgeschichtlichen Angaben - auch zu den Divisionseinheiten)
- Ia (Führungsabteilung; auch: Ausbildungsangelegenheiten)
- Ic (Feindaufklärung, Spionage- und Sabotageabwehr, Truppenbetreuung)
- IIa/IIb (Adjutantur: Personalwesen)
- Ib (Quartiermeister) - mit den Unterabteilungen:
III (Div. Gericht)
IVa (Intendant)
IVb (Div. Arzt)
IVc (Div. Veterinär)
IVd ev./kath. (Div. Geistliche)
- Kommandant des Divisions-Stabsquartiers (nur im ersten Kriegsjahr)
- Sonstige Unterlagen.
Umfangangabe entfernen
Grundlage für jede Benutzung von Archivgut im Bundesarchiv sind das Bundesarchivgesetz und die Benutzungsverordnung.
Inhaltliche Charakterisierung: Ia: KTB Oktober 1939 (Anlagen ab August) bis Anfang Oktober 1941 (Anlagen bis Mitte April 1943).
Ib: KTB Mitte Oktober 1939 bis Juni 1940 und Mitte November 1940 bis Mitte April 1942 sowie Befehle und Besondere Anordnungen für die Versorgung bis Anfang Januar 1943.
Ic: TB November 1940 bis Februar 1943 und Juni 1941 bis April 1943.
IIa: TB November 1940 bis November 1942.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 27-10/...
10. Panzer-Division
(WK V, E 7 Vaihingen/Filder)
1.4.1939 in Prag als Stab 10. Pz. Div., dem wechselnd Einheiten der Panzer- und mot. Verbände zugeteilt waren. Bei Kriegsbeginn gehörten dazu:
Inf. Rgt. (mot.) 86 der 29. ID (FStO sonst Mühlhausen)
Panzer-Rgt. 8 der selbst. Pz. Brig. 4 (FStO Böblingen)
I./Aufkl. Rgt. 8 der 3. leichten Div. (FStO Stettin)
II./Art. Rgt. 29 der 29. ID (FStO Erfurt)
Die Division wurde der Heeresgruppe Nord zugeführt. Bei dieser standen bereits im Pz. Verband Kempf außer SS-Truppen der Stab der 4. Pz. Brigade und das Panzer-Rgt. 7 (Vaihingen), das am 11.10. zur Div. übertrat.
Am 1.11.1939 wurde das Inf. Rgt. (mot.) 69 der 20. ID (mot.) ohne I. und III. Btl. sowie das I./Art. Rgt. 20 in die Division übernommen und diese unter Umbenennung der Inf. Rgt. (mot.) in Schützen-Regimenter am 1.4.1940 neu gegliedert:
10. Schützen-Brigade (neu)
Schützen-Rgt. 69 I., II. (I. aus III/86, FStO Eschwege, II. aus II/69, Hamburg-Wandsbek)
Schützen-Rgt. 86 I., II. (aus I, II./86, FStO Mülhausen)
4. Panzer-Brigade (FStO Stuttgart)
Panzer-Rgt. 7 I., II. (FStO Vaihingen)
Panzer-Rgt. 8 I., II. (FStO Böblingen)
Art. Rgt. 90 I., II. (I. aus I./20 FStO Itzehoe, II. aus II./29 FStO Erfurt)
Div. Einheiten 90 (aber Pz. Pi. Btl. 49)
Bei Umbildung der Panzerdivisionen wurde am 18.1.1941 das Panzer-Rgt. 8 an die 15. Pz. Div. abgegeben, das Kradsch. Btl. 10 aus Abgaben der Division selbst und das III./Art. Rgt. 90 aus der I./Art. Rgt. 105 neu errichtet.
1942 wurde für das Pz. Rgt. 7 vorübergehend eine III. Abt. gebildet, diese dann aber an das Pz. Rgt. 36 abgegeben, die Aufkl. Abt. 90 (früher I./Aufkl. Rgt. 8) mit dem Kradschützen-Btl. 10 verschmolzen und 1943 dieses in Pz. Aufkl. Abt. 10 umbenannt. Zur Div. trat 1942 die H. Flakart. Abt. 302 als IV. (Flak)/Art. Rgt. 90 und seit 20.4.1943 wieder unter eigenen Nummer.
10. Pz. Gren. Brig.
Pz. Gren. Rgt. 69 I., II.
Pz. Gren. Rgt. 86 I., II.
Pz. Aufkl. Abt. 10
Panzer-Rgt. 7 I., II.
Art. Rgt. 90 I.-III.
H. Flakart. Abt. 302
Div. Einheiten 90 (Pz. Pi. Btl. 49)
Im Mai 1943 wurde die Division in Tunis vernichtet, am 30. Juni auch formell aufgelöst und nicht wieder errichtet.
Unterstellung:
1939
Sept.: z. Vfg.; Nord; Osten; Pommern, Polen
Dez.: z. Vfg.; Armee; "A"; Westen; Eifel
1940
Jan./Mai: z. Vfg.; 16. Armee; "A"; Westen; Eifel, Frankreich
Juni: XIV; Kleist (4); "B"; Westen; Frankreich
Juli/Okt.: XXII; 2. Armee; "C"; Westen; Frankreich
Nov./Dez.: Suippes; 1. Armee; "D"; Westen; Frankreich
1941
Jan./Feb.: XXXXI; 1. Armee; "D"; Westen; Frankreich
März/Apr.: z. Vfg.; "C"; Heimat
Mai: LVI; 3. Pz. Gru.; Heimat
Juni: (Wkr. VIII); 2. Pz. Gru.; Heimat
Juli/Aug.; XXXXVI; 2. Pz. Gru.; Mitte; Osten; Minsk, Smolensk
Sept.: z. Vfg.; 4. Pz. Gru.; Mitte; Osten; Minsk, Smolensk
Okt./Dez.: XXXX; 4. Pz. Gru.; Mitte; Osten; Wjasma, Moskau
1942
Jan.: XXXXVI; 4. Pz.Armee; Mitte; Osten; Juchnow
Feb.: IX; 4.; Pz.Armee; Mitte; Osten; Juchnow
März: XX; 4. Pz.Armee; Mitte; Osten; Juchnow
Apr.: z. Vfg.; Mitte; Osten; Juchnow
Mai: z. Vfg.; "D"; Westen; Frankreich
Juni: LXXXI; 15. Armee; "D"; Westen; Frankreich
Juli/Aug.: z. Vfg.; 15. Armee; "D"; Westen; Frankreich
Sept./Okt.: LXXXI; 15. Armee; "D"; Westen; Frankreich
Nov.: z. Vfg.; 15. Armee; "D"; Westen; Frankreich
Dez.: LXXXX; OB Süd; Süden; Tunis
1943
Jan./März: z. Vfg.; 5. Pz.Armee; OB Süd; Süden; Tunis
Apr./Mai: z. Vfg.; Afrika; Süden; Tunis
Anmerkung:
Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im Einzelnen:
1940
9. Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.
1941
15. Jan., 10. Feb., 12. März, 5. Apr., 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.
1942
2. Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept., 8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.
1943
1. Jan., 3. Feb., 4. März, 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept., 4. Okt., 8. Nov., 3. Dez
1944
15. Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov (26. Nov.), (31. Dez.)
1945
19. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai
Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8 Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1984 verzeichnet worden (Frau Günthner). Das hieraus im April 1984 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2012 sowie 2015 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Auch die Kriegstagebücher der Panzer-Divisionen waren, wie die Kriegstagebücher
aller anderen Verbände, Einheiten und Dienststellen des Heeres vom Mobilmachungstag (26.8.1939) an, dem Heeresarchiv Potsdam einzureichen, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach der Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer), in dieser Reihenfolge auch eingelagert, dann aber systematisch nach den kriegstagebuchführenden Stellen und deren Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Diese Listen (sog. "Potsdam-Listen") sind erhalten geblieben. Aus ihnen geht hervor, dass Kriegstagebücher von Divisionen noch bis Anfang oder Mitte 1944 beim Heeresarchiv eingegangen sind. Jedoch sind Divisions-Kriegstagebücher, die später als Mitte oder Ende 1943 in Potsdam eingingen, offenbar nicht mehr an die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert worden und mit allen anderen Beständen, die sich noch in Potsdam befanden, beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 verlorengegangen. Weitere Lücken - die nur zum Teil durch E = Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen wieder aufgefüllt werden konnten - haben sich durch Aktenverluste beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 ergeben. Sonst aber sind die Liegnitzer Divisionsbestände vollständig mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen gelangt, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und bald darauf nach Frankfurt/Main gebracht wurden, von wo sie in die USA gelangten. Dort wurden sie nochmals erfasst, verfilmt (mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen) und ab 1962 an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben. Hier kamen sie zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und nach deren Auflösung (Anfang 1968) in das Bundesarchiv-Militärarchiv.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten (N=Nachträge):
- Sept. 1962: 1. - 6. , 9. Panzer-Division
- März 1963 : 7. - 8., 9. (N), 10. - 18., 116. Panzer-Division
- Nov. 1963: 19. - 23. Panzer-Division
- Apr. 1964: 24. - 27. Panzer-Division
- Sept. 1965: 4., 10. - 11. Panzer-Division (alles N)
- März 1966: 116. Panzer-Division (N)
- Mai 1966: 179. Reserve-Panzer-Division
- Okt. 1967: 1. - 5., 7., 10. - 13. 20. Panzer-Division, (alles N), Panzer-Division Holstein, Norwegen, Panzer-Lehr-Division
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind Kriegstagebücher von Panzer-Divisionen wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 41: Divisionen 1 - 5
- Guide Nr. 45: Divisionen 6 - 9
- Guide Nr. 63: Nachträge Divisionen 1- 9, 10 - 21
- Guide Nr. 64: Divisionen 22 - 27
- Guide Nr. 67: Division 116
- Guide Nr. 68: Division 179
- Guide Nr. 79: Division Norwegen, Pz.Lehr
Außer den Materialien aus Potsdam (bzw. Liegnitz), die etwa 95-98% der Bestände ausmachen, sind noch zu nennen:
- Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat,
- Einzelakten aus anderen der in den USA z.T. unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen ("EAP", u.a.),
- Abgaben aus Privathand, dabei auch Nachkriegs-Ausarbeitungen ("Studies" für die Historical Division/US Army in Europe, u.a.) - siehe die Zugangs-Vermerke in der Spalte "Bemerkungen".
Akten aus der Vorkriegszeit sind, abgesehen von wenigen Ausnahmen, nicht überliefert; Gleiches gilt für das bei den einzelnen Abteilungen der Divisionsstäbe außerhalb der Kriegstagebuch-Unterlagen angefallene Routine-Schriftgut.
Die Schriftgutverzeichnisse weisen stets die gleiche Reihenfolge auf:
- "Stammtafeln" (mit organisationsgeschichtlichen Angaben - auch zu den Divisionseinheiten)
- Ia (Führungsabteilung; auch: Ausbildungsangelegenheiten)
- Ic (Feindaufklärung, Spionage- und Sabotageabwehr, Truppenbetreuung)
- IIa/IIb (Adjutantur: Personalwesen)
- Ib (Quartiermeister) - mit den Unterabteilungen:
III (Div. Gericht)
IVa (Intendant)
IVb (Div. Arzt)
IVc (Div. Veterinär)
IVd ev./kath. (Div. Geistliche)
- Kommandant des Divisions-Stabsquartiers (nur im ersten Kriegsjahr)
- Sonstige Unterlagen.
Umfangangabe entfernen
Grundlage für jede Benutzung von Archivgut im Bundesarchiv sind das Bundesarchivgesetz und die Benutzungsverordnung.
Inhaltliche Charakterisierung: Ia: KTB Oktober 1939 (Anlagen ab August) bis Anfang Oktober 1941 (Anlagen bis Mitte April 1943).
Ib: KTB Mitte Oktober 1939 bis Juni 1940 und Mitte November 1940 bis Mitte April 1942 sowie Befehle und Besondere Anordnungen für die Versorgung bis Anfang Januar 1943.
Ic: TB November 1940 bis Februar 1943 und Juni 1941 bis April 1943.
IIa: TB November 1940 bis November 1942.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 27-10/...
10. Panzer-Division (vorher Panzer-Verband Kempf) (10. PD), 1939-1943
125 Aufbewahrungseinheiten; 6,5 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin: Erkennungsmarken-Verzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
MSG 3 (Sammlung von Verbandsdruckgut)
PERS 15 (Verfahrensakten von Gerichten der Reichswehr und Wehrmacht)
RW 60 (Gerichte der Reichswehr und Wehrmacht)
Akten:
ZA1/ 1894: Konrad, Rudolf Peter und andere: ("Mountain Warfare Project") Truppenführung im Gebirge
Auf Mikrofilm FC 2995 N: derselbe, desgleichen
ZA1/ 1895: derselbe: Kampf und Operationen im kaukasischen Raum. - Eine Studie über Gebirgskrieg
Auf Mikrofilm FC 2989 N: derselbe, desgleichen
ZA1/ 1896: derselbe: 29 Kartenskizzen zur Kaukasien-Studie
ZA1/ 1513: Lang, Rudolf: Report on the Fighting of Kampfgruppe Lang (10.Pz.Div.) in Tunisia, Mezzouna-Maknessy, Dec 1942 to 15 April 1943 (Part II)
ZA1/ 1519: Lang, Rudolf: Battles of Kampfgruppe Lang (Pz.Gren.Rgt. 69/ 10.Pz.Div.) in Tunisia, Part I: Dec 1942 to 1 Mar 1943
ZA1/ 1520: Bürker, Ulrich: Commitment of the 10th Panzer Division in Tunisia
ZA1/ 1647: Bürker, Ulrich: Einsatz der 10. Panzer-Div. in Tunesien Teil II: Ende Nov. 1942 - Anfang Jan. 1943
ZA1/ 2093: Toppe, Alfred und andere: Deutsche Erfahrungen im Wüstenkrieg während des Zweiten Weltkriegs
ZA1/ 2313 - 2324: Nehring, Walter und andere: Der Feldzug in Nordafrika 1941 - 43
Teil 1: Kriebel, Rainer und andere: Das Jahr 1941 bis zur Wiedereroberung der Cyrenaika am 7.2.1942,
Teil 2 (ZA1/ 2314): dieselben: Der Kampf um Tobruk, 8.4. - 18.6.1941
Teil 3 (ZA1/ 2315): dieselben: Die Vorgänge im Sommer 1941 und die Abwehr der britischen Offensive, 19.6.1941 - 6.2.1942
Teil 4 (ZA1/ 2316): dieselben: Rommels Vorstoß nach Ägypten, 24.11. - 4.12.1941
Teil 5 (ZA1/ 2317): dieselben: Der Rückzug der Panzergruppe Afrika von Gazala in die Marsa-el-Bregha-Stellung, 17.11.1941 - 12.1.1942
Teil 6 (ZA1/ 2318): Nehring, Walter und andere: Das Jahr 1942 bis zur erfolgten Räumung Libyens am 12.2.1943, 157 Seiten (1 Anlage)
Teil 7 (ZA1/ 2319): dieselben: Der Vormarsch nach Ägypten, 21.6. - 3.7.1942, 161 Seiten (1 Anlage)
Teil 8 (ZA1/ 2320): Der Wendepunkt des Feldzuges. Der britische Gegenangriff am 23.10.1942 bei El Alamein und die Räumung Libyens bis zum 12.2.1943
Teil 9 (ZA1/ 2321): Deichmann, Paul: Die Kämpfe in Tunesien nach der Landung der Alliierten bis zum 13.5.1943, gesehen vom Standpunkt des Oberbefehlshabers Süd
Teil 10 (ZA1/ 2322): Pomtow, Heinz: Der Kampf in Tunesien aus der Sicht der örtlichen Befehlshaber
Teil 11 (ZA1/ 2323): Nehring, Walter: Der Feldzug in Nordafrika 1941 - 43. Zusammenfassende Betrachtungen
Skizzenband zu "Tunesien" (ZA1/ 2324)
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 63
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
MSG 3 (Sammlung von Verbandsdruckgut)
PERS 15 (Verfahrensakten von Gerichten der Reichswehr und Wehrmacht)
RW 60 (Gerichte der Reichswehr und Wehrmacht)
Akten:
ZA1/ 1894: Konrad, Rudolf Peter und andere: ("Mountain Warfare Project") Truppenführung im Gebirge
Auf Mikrofilm FC 2995 N: derselbe, desgleichen
ZA1/ 1895: derselbe: Kampf und Operationen im kaukasischen Raum. - Eine Studie über Gebirgskrieg
Auf Mikrofilm FC 2989 N: derselbe, desgleichen
ZA1/ 1896: derselbe: 29 Kartenskizzen zur Kaukasien-Studie
ZA1/ 1513: Lang, Rudolf: Report on the Fighting of Kampfgruppe Lang (10.Pz.Div.) in Tunisia, Mezzouna-Maknessy, Dec 1942 to 15 April 1943 (Part II)
ZA1/ 1519: Lang, Rudolf: Battles of Kampfgruppe Lang (Pz.Gren.Rgt. 69/ 10.Pz.Div.) in Tunisia, Part I: Dec 1942 to 1 Mar 1943
ZA1/ 1520: Bürker, Ulrich: Commitment of the 10th Panzer Division in Tunisia
ZA1/ 1647: Bürker, Ulrich: Einsatz der 10. Panzer-Div. in Tunesien Teil II: Ende Nov. 1942 - Anfang Jan. 1943
ZA1/ 2093: Toppe, Alfred und andere: Deutsche Erfahrungen im Wüstenkrieg während des Zweiten Weltkriegs
ZA1/ 2313 - 2324: Nehring, Walter und andere: Der Feldzug in Nordafrika 1941 - 43
Teil 1: Kriebel, Rainer und andere: Das Jahr 1941 bis zur Wiedereroberung der Cyrenaika am 7.2.1942,
Teil 2 (ZA1/ 2314): dieselben: Der Kampf um Tobruk, 8.4. - 18.6.1941
Teil 3 (ZA1/ 2315): dieselben: Die Vorgänge im Sommer 1941 und die Abwehr der britischen Offensive, 19.6.1941 - 6.2.1942
Teil 4 (ZA1/ 2316): dieselben: Rommels Vorstoß nach Ägypten, 24.11. - 4.12.1941
Teil 5 (ZA1/ 2317): dieselben: Der Rückzug der Panzergruppe Afrika von Gazala in die Marsa-el-Bregha-Stellung, 17.11.1941 - 12.1.1942
Teil 6 (ZA1/ 2318): Nehring, Walter und andere: Das Jahr 1942 bis zur erfolgten Räumung Libyens am 12.2.1943, 157 Seiten (1 Anlage)
Teil 7 (ZA1/ 2319): dieselben: Der Vormarsch nach Ägypten, 21.6. - 3.7.1942, 161 Seiten (1 Anlage)
Teil 8 (ZA1/ 2320): Der Wendepunkt des Feldzuges. Der britische Gegenangriff am 23.10.1942 bei El Alamein und die Räumung Libyens bis zum 12.2.1943
Teil 9 (ZA1/ 2321): Deichmann, Paul: Die Kämpfe in Tunesien nach der Landung der Alliierten bis zum 13.5.1943, gesehen vom Standpunkt des Oberbefehlshabers Süd
Teil 10 (ZA1/ 2322): Pomtow, Heinz: Der Kampf in Tunesien aus der Sicht der örtlichen Befehlshaber
Teil 11 (ZA1/ 2323): Nehring, Walter: Der Feldzug in Nordafrika 1941 - 43. Zusammenfassende Betrachtungen
Skizzenband zu "Tunesien" (ZA1/ 2324)
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 63
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Besondere Benutzungsbedingungen: Grundlage für jede Benutzung von Archivgut im Bundesarchiv sind das Bundesarchivgesetz und die Benutzungsverordnung.
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BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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