Vermittlungen des Grafen Johann VI. zu Nassau-Dillenburg zur Beilegung des Rechtsstreits zwischen den Junkern Heinrich, Hermann, Wilhelm und Sebastian von Hatzfeld zu Wildenburg und den Grafen Heinrich IV. zu Sayn und Ludwig I. zu Sayn-Wittgenstein wegen der Obrigkeit einiger hatzfeldischer Höfe in der Herrschaft Homburg
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21 d Nr. 8 a
E 401 Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.4. Familie von Hatzfeld
(1284, 1543-1570) 1591-1597
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Gravamina der Junker von Hatzfeld (22.12.1595); Abschrift eines kaiserlichen Mandats betreffend die Pfandung im Rechtsstreit zwischen den Junkern von Hatzfeld und Graf Heinrich IV. zu Sayn (1593); Abschrift der Exemtionsschrift (mit Beilagen) des Grafen Heinrich IV. zu Sayn (1593); Handzeichnung zu den strittigen hatzfeldischen Höfen in der Herrschaft Homburg der Grafschaft Sayn (1593), fol. 38; Abschrift einer Urkunde des Grafen Heinrich I. von Sponheim und des Herrn Heinrich zu Isenburg von 1284 betreffend die Schlichtung eines Streits zwischen Johann Graf zu Sayn und Heinrich von Wildenburg; Abschriften von Korrespondenzen des Ludwig von Hatzfeld von 1543-1549 betreffend einige Höfe in der Grafschaft Sayn; Abschriften von Zeugenaussagen betreffend die Obrigkeit einiger hatzfeldischer Höfe im Kirchspiel Morsbach in der Herrschaft Homburg (1559, 1594); Responsion bzw. Gegenbericht der Grafen zu Sayn und Wittgenstein auf die Wildenburgische Gravamina mit anhängenden articuli defensionales (1596); Replik der Vettern von Hatzfeld zu Wildenburg auf die sayn-wittgensteinische Responsionsschrift (1596); Ansetzung eines Gerichtstags zu Burbach oder zu Herborn (wegen der Pest) zur Schlichtung der Differenzen zwischen den Junkern von Hatzfeld und den Grafen zu Sayn und Wittgenstein (1597). Korrespondenten u.a.: Heinrich IV. Graf zu Sayn, Ludwig I. Graf zu Sayn-Wittgenstein, Johann VI. Graf zu Nassau-Dillenburg, Christian Fischbach (Freusburg), Ludwig von Hatzfeld, Gerichtsschreiber Jacob Wilhelms, Hermann von Hatzfeld, Conrad von Selbach genannt Quadfasel, Hans Georg von und zu der Hees, Johann VII. Graf zu Nassau-Dillenburg.
114 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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09.01.2026, 11:58 MEZ
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Namensnennung 4.0 International